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| Bücher Was wäre die Welt ohne Bücher? Hier könnt Ihr Euch über Eure Lieblingsbücher oder Geschichten austauschen. Oder sucht Ihr vielleicht ein gutes Buch? Hier wird Euch weiter geholfen! |
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Neuer Benutzer
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Moin ihr
also wie im Titel geht es hier um das Buch "Kultische geheimbünde der Germanen" ich habe da schon öfter mal was von gehört und dachte mir ich bestelle es mir mal. Als ich aber dann bei meinem Buchhändler war habe ich dann mal den Preis erfahren... ca. 130€ soll das Buch kosten *hust* Also würde mich Interessieren ob jemand das Buch hat oder mal gelesen hat und ob man es weiterempfehlen kann bzw ob es sein Geld wirklich wert ist. Denn 130€ hat man nicht mal eben so für ein Buch^^ *gespannt auf meinungen wartet* |
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#2 |
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Moderator
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#3 |
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Wiki
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Musst das Buch ja nicht kaufen. Wozu gibt es Bibliotheken?
http://www.gbv.de/ Ich habe es hier in der Staatsbibliothek gesehen, aber nicht gelesen. Nachtrag: Buchkritik Geändert von Snekkja (30.08.2005 um 20:53 Uhr). |
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Erfahrener Benutzer
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Moin,
ich nehm an das Buch von Otto Höfler ist gemeint? So um 1920 geschrieben glaub ich. Der Titel paßt zumindest. Das kann man natürlich auch über Fernleihen bekommen. Der Titel ist allerdings etwas geheimnisvoller als der Inhalt (der aber sehr interessant ist). Wie man an alte Bücher kommt: Tip Nr1) Online in die nächste Unibücherei, also hier: http://thetis.hbz-nrw.de/ Ein persönliches Login braucht man nicht zwangsläufig, es geht auch als Gastzugang (nächstliegende Stadt). Wenn man sich einen Ausweis besorgt hat (man muß kein Studi sein), kann man online vorbestellen (mit eigenem Login) und nach Benachrichtigung abholen, wie in jeder anderen Bücherei auch. Tip Nr2) Das Antiquariat (die Leute die alte Bücher verkaufen) http://www.zvab.com/ Das Zentralverzeichnis aller Antiquariate. Ich seh grad die Rezension der FAZ wonach Höfler angeblich "der wissenschaftliche Apologet der SS" gewesen sein soll. Ich hab das Buch gelesen und keinen Nazischaden davongetragen. Im Gegenteil hätte ich nach der Lektüre auch mit Phantasie keine solche Verbindung ziehen können. Mit Politik hat zumindest diese Schrift wohl nur vor dem historischen Hintergrund zu tun, aber nicht nach ihrem Inhalt. Die Rezensionen haben mich jetzt aber neugierig gemacht. (Danke Snekkja) Grüße, christian
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Heidnisches Jahrbuch 2007 - Verlag Daniel Junker - Hamburg |
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#5 |
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Moin, Krischan!
Das Buch wurde 1934 geschrieben. Da ich es nicht gelesen habe, kann ich auch nichts zum Inhalt sagen, aber sowohl der Titel wie auch die Jahreszahl veranlassen mich doch zu gewisser Skepsis. |
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#6 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Interessant ist auch das Ernst Much angegriffen wird, der sich vor allem mit hyperkritischen Äußerungen zum Quellenwert der Eddas hervorgetan hat wie auch Jan deVries der sich gegen Much gewendet hat. Tja, so siehts aus, Ideologie von allen Seiten... Die Botschaft solcher Rezensionen ist klar: pack bloß das Buch nicht an, nachher bist Du ein Nazi. Ob der Rezensent das Buch gelesen hat interessiert dann nicht mehr.
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Heidnisches Jahrbuch 2007 - Verlag Daniel Junker - Hamburg |
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#7 |
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Neuer Benutzer
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Vielen Dank erstmal für die vielen Infos
Die idee mit der Onlinebibliothek ist ganz gut und da werde ich auch gleich mal suchen. Ja da das Buch halt aus einer gewissen Zeitspanne stammt wird es natürlich gleich als Nazipropaganda betrachtet... Das wird Deutschland eh nicht mehr lernen da mal ein klaren strich zuziehen |
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#8 | |
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Zitat:
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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Ähm, das ist ein paar Monate her, aber ich versuchs mal.
Besonders wird der Bezug zur wilden Jagt herausgestellt, dem Vorläufer der Walhallvorstellung. Dabei führt Höfler die kultischen Umzüge des Brauchtums, Dämonenmasken, Verwendung von Wagen, Tierfellen u.a. und die Angewohnkeiten sich zunächst an geheimen Orten zu versammeln und sich dann verkleidet, mehr oder weniger martialisch aufzuführen auf ursprünglich religiös kultische Praktiken zurück. Die seien mit der Zeit zu reinem Brauchtum abgesunken, hätten aber ihren Kern in einer Art Kriegerinitiation des Jünglings. Bezug nimmt er dabei mehrfach auf Lily Weiser: "Altgermanische Jünglingsweihen und Männerbünde" die sich ihrerseits auf verschiedene Forscher stützt. Es werden zunächst viele Quellenfragmente von halbheidnischen Bräuchen herangezogen wie z.B. Narrenumzüge in christl. Zeit und die Verbote der Kirche, weiter das Perchtenspringen und ähnliches. Die Bräuche fanden statt zu Beginn der Julzeit, etwa Anfang November und tauchen zum Ende wieder auf, zur Karnevalszeit, Feb. März. Höfler forscht hier nach dem Grund der Umzüge, deren Ursprünge er mit Weiser bei den bei Tacitus beschriebenen Kriegerbünden der Harier und Chatten verortet. Letztlich kann natürlich kein unumstößlicher Beweis erbracht werden das die Umzüge historisch mit kultischen Kriegerbünden und Initiationsriten zusammenhängen. Aber die Linie scheint plausibel wenn man annimmt das sich die Brauchtumsumzüge erst aus religiös motivierten Kulten ergeben haben. Sein Fazit lautet das die "Bünde" sich (ursprünglich) wohl als echtes Totenheer (wie in der wilden Jagt) verstanden, indem sie sich ekstatisch in diese Vorstellung hineinsteigerten. Also ähnlich wie Berserker nur mit einem anderen religiös kultischem Ziel und das soll die Initiation des Kriegers gewesen sein. - Wie man sich das auch immer vorstellen mag. Soweit ich das noch im Kleinhirn hatte, krischan
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