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| Die Familie Allgemeine Diskussionen zum Thema Familie, sowie themenrelevante (z.B. Erziehung etc.) Fragen und Antworten kommen hier rein. |
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#1 |
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Klabauter
Geschlecht:
Registriert seit: 29.10.2006
Ort: Eifel
Alter: 47
Beiträge: 55
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Weil ich meinem Sohn Tony eine Kindheit wünschte, die möglichst sein wahres Wesen freie Enfaltungsmöglichkeiten bietet, habe ich ihn in eine Waldorschule angemeldet. Nicht weil ich diese wunderbar finde, aber weil ich dachte damit das kleinere Übel zu treffen...
Tony ist nun 10 Jahre alt, er geht in der 4. Klasse und fragte mich vor kurzem ob ich ihn in eine Schule oder in eine Kirche gesteckt habe... Im Hauptunterricht wird die Schöpfungsgeschichte durchgenommen, in Französischunterricht lernen die Kids christlich-angehauchten Sätze auswendig, die sie nicht verstehen, etc...etc... Ständig wird über die Bösen Heiden gesprochen und über die guten Christen. Ich habe selten so viel Dummheit erlebt. Tony stellt den Unterricht in Frage, stellt Fragen und wird zur Ruhe gemahnt. Ich habe ihn schon mehrmals gefragt, ob ich ihm in eine staatliche Schule schicken soll, was auch bedeuten würde, dass er eine Klasse wiederholen muss, dass das Schulsystem ganz anders ist. Er möchte lieber bei seinen Freunden bleiben. Ich nehme ihn in Schutz, wo ich nur kann und lasse keine Ungerichtkeit seitens der Lehrer ohne Kommentare meinerseits. Ich merke aber, wie ich teilweise wütend werde. Ein Freund von mir hat seine Kinder in einer Waldorfschule in Cottbus und er macht solche Erfahrungen nicht. habt ihr Erfahrungen mit Waldorfschulen ? Was tun, um die Kinder noch stärker zu machen ? Wie helfe ich meinem Sohn in solche eine Situation ? Tony ist wirklich stark und er setzt sich zu Wehr aber er tut mir leid so ganz alleine gegen alle. Kein einziger Mitschüler unterstützt ihn, wenn er Kritik am Unterricht anwendet. Gibt es andere Schulformen in Deutschland, die mir womöglich entgangen sind ? l´arbre rouge |
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#2 |
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~%~%~%~
Geschlecht:
Registriert seit: 26.06.2006
Beiträge: 373
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hallo,
das ist schade wenn er in der schule angegriffen wird, das gibt es natürlich (mehr?) auch an staatlichen schulen, und ob das system besser ist...? dass er eine klasse wiederholen müsste,finde ich auch negativ.gut und mutig von dir ,ihn in schutz zu nehmen und zu stärken. welche Reaktion kommt den z.b. vom Klassenlehrer genau dazu? was lehnt er denn ab? sonst gäbe es ja keinen Konflikt.. es gibt dort ja Epochenunterricht, aber welcher stoff da genau in welcher klasse durchgenommen wird, weiss ich auch nicht genau. es soll ja im prinzip der gleiche sein wie an staalichen schulen bis zum abi, auf jeden fall ist das abi staatl anerkannt. es gibt ja eine form von Förderung der Schulen seitens des Staates, das hab ich auch gehört. aber ich finde es schon mal sehr gut, wenn er Widerstand leistet, das zeigt persönlichkeit( auch wenn es schwer ist).
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ich denke sowieso mit dem knie.." "wo wäre ich hingekommen, wenn ich intelligent gewesen wäre..." Beuys "it´s cosmic, baby!"
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#3 |
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Klabauter
Geschlecht:
Registriert seit: 29.10.2006
Ort: Eifel
Alter: 47
Beiträge: 55
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Was Tony ablehnt ? Die Lügen, die ihm täglich aufgetischt werden. Ich habe ihm so erzogen, dass er Sachen in Frage stellt... auch wenn sie von mir kommen übrigens. D.h. er gibt sich mit angeblichen Tatsachen nicht zufrieden.
Er fragt zum Beispiel wieso Drachen böse sein sollen ? Wir beide mögen Drachen. Oder er weigert das morgendliche Gebet und ersetzt Gott durch Göttin... hat er nicht von mir, versprochen Wie die Lehrer reagieren, wenn ich mitmische ? Sie geben bei der einen Sache, die gerade angesprochen wurde nach aber machen weiter mit dem Versuch einer Gehirnwäsche. Ein Beispiel : Tony muss da am Religionsunterricht teilnehmen. Er hat ein Reli-Heft und die Kinder sollten das Vorderbild selbst gestalten. Tony hat eine sehr schöne Nachtlandschaft gemalt und die Blitze des Donners ergaben seinen Namen. Sehr viel Mühe, sehr kreativ. Die Reaktion der Lehrerin : das Bild ist häßlich (!) mache das mit dem Namen weg. ich habe sofort einen Brief geschickt und das Bild durfte bleiben. Sie sagte einfach gar nichts. Es sind Menschen mit so kleinen Welten. Alles was ausserhalb ihrer Schubladen abläuft, betrachten die als Bedrohung. l´arbre rouge |
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#4 |
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Rumpelwicht
Geschlecht:
Registriert seit: 17.10.2006
Beiträge: 11
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Hallo!
Ich war auch in einer Walddorfschule, zwar nur für ein Jahr, aber das reichte mir, ich wurde von meinen Mitschülern geschlagen und bekam dort null Respekt Auch ich machte die Erfahrung, dass diese Schule sehr christlich orientiert ist und jener der was anderes dachte, oder die christliche Lehre in Frage stellte, wurde sofort als ungläubig (na als heide eben)abgestempelt! Ich kann nur sagen wie es bei mir ablief: Ich verließ die Schule mit 11 Jahren und ging in eine "normale "schule, dort musste ich allerdings 1 Jahr wiederholen.Ja, klar aller Anfang ist schwer, aber ich kann reinen Herzes sagen, dass es eine gute Entscheidung war aus dieser Schule auszutreten,wenn ich nochmal entscheiden könnte ,ob ich in diese Schule gehen würde, würde ich es vl. wieder so machen, da es einfach eine Erfahrung war, und Erfahrungen sind wichtig. Das Leben stellt uns Prüfungen und manche dieser Prüfungen sind schwerer und manche leichter. Ja ich sehe die Walddorfschule als eine Art Prüfung an, weil ich so gelernt habe mich durchzusetzen und meinen eigenen Willen besser zu entwickeln! Ich hoffe das hört sich nicht wie eine Art " Belehrung" an, aber vl. gibt es ja einen Denkanstoß lg Ankhi! |
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#5 |
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~%~%~%~
Geschlecht:
Registriert seit: 26.06.2006
Beiträge: 373
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die geschichte mit der heftgestaltung zeigt ja schon ein ziemlich eingefahrenes Denken.und das Nicht-Antworten auf deine Beschwerde..sowas Arrogantes, das hab ich von Anthroposophen auch schon mal gespürt..bescheuert, manche haben sich da von Steiner ein falsches Bild zurechtgelegt..(?). Auf jeden Fall lassen sie das die ´Andersgläubigen´ spüren, obwohl Respekt gerade ihm selber wichtig war..
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ich denke sowieso mit dem knie.." "wo wäre ich hingekommen, wenn ich intelligent gewesen wäre..." Beuys "it´s cosmic, baby!"
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#6 |
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Drache vom Dienst (MOD)
Geschlecht:
Registriert seit: 11.04.2004
Ort: Fürth
Alter: 47
Beiträge: 5.681
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Das Problem ist, daß jede Waldorfschule etwas anders ist. Ich kenne Waldorfschüler, für die diese Schule wie geschaffen war und ehemalige, die damit nicht zurechtkamen.
Da die Waldorfschulen auf Rudolf Steiners Antroposophie beruht, wundert mich der teilweise sehr christliche Unterbau nicht. http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfschule lg SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. Esoterische Tierwelt - was für ein Tier bist Du? Allgemeines zur Natur der Magie Vom Wünschen und vom Wollen Wahrhaftigkeit und Glaube |
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#7 |
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~%~%~%~
Geschlecht:
Registriert seit: 26.06.2006
Beiträge: 373
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´christlich´im Steinerschen Sinne natürlich, so wie seine Sicht auf die Herkunft und Ziel des Menschen eine ganz eigene war/ist, wie die auf Christus eine sehr eigene.christlich im katholischen Sinne denk ich nicht.
oder so.
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#8 |
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Mod - Magierin
Geschlecht:
Registriert seit: 11.10.2004
Ort: Bergisches Land
Alter: 62
Beiträge: 9.481
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Eigentlich gibt es in Deutschland an Schulen keinen Zwang zur Teilnahme am Religionsunterricht - das wäre gegen die Verfassung. Ich denke schon, dass du ihn vom Religionsunterricht abmelden kannst. Auch Privatschulen dürfen nicht gegen die Verfassung verstoßen.
Wer sein Kind natürlich auf eine Klosterschule schickt, weiß um die religiöse Erziehung. Waldorfschulen sind aber keine konfessionellen Schulen.. Was deinem Sohn andererseits an Freunden liegt, die ihm nicht helfen und nicht zu ihm stehen, begreife ich nicht....
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Wir haben nur diese eine Welt die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. Tragt euch in der Paganforums - Map ein! ;)
http://www.paganforum.de/membermap.php |
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#9 |
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von den Göttern auserwählt
Geschlecht:
Registriert seit: 28.12.2005
Alter: 47
Beiträge: 812
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Hallo l´arbre rouge,
gleich vorneweg, von meinen Kindern geht /ging keines auf eine Waldorfschule. Bei meinem Sohn hätte es einfach nicht gepasst, bei meiner Tochter vielleicht. Allerdings käme ich mit der speziellen Antroposophenprägung in meiner Stadt nicht klar. Das kann sich tatsächlich von Gegend zu Gegend erheblich unterscheiden. Die Tochter einer Freundin hatte auf einer Berliner Waldorfschule nichts als Schwierigkeiten und galt irgendwann als schwer bis gar nicht erziehbar. Dann stellte sich heraus, dass sie quasi "nur" die chaotischen Verhältnisse im Kollegium gespiegelt hatte. Nach Umzug und Wechsel auf eine andere Waldorfschule, an der es wesentlich besser lief, ist sie wie ausgewechselt, entspannt, motiviert, glücklich und ernstgenommen. Meine Tochter geht auf eine in nicht besonders gutem Ruf stehende staatliche Hauptschule. Aber es gefällt ihr, sie kommt mit den Lehrern klar und hat Freude am Lernen. Ich musste viel Kritik für die Entscheidung, sie dorhjin gehen zu lassen, einstecken, aber ich bin sehr zuversichtlich. Denn sie wird einen tollen Abschluss machen und die Freude am Lernen nicht verlieren. Keine Reibungsverluste durch niedermachende Erlebnisse. Das heißt nicht, dass sie nicht lernt, sich durchzusetzen und eine eigene Meinung zu bilden. Aber sie erlebt kein überflüssigen Tiefschläge durch ignorantes Kleinmachen. Es kommt nicht so sehr auf die Schule an, sondern darauf, dass Schule und Kind im speziellen Fall zusammenpassen, finde ich. Ich wünsche dir viel Kraft und Gespür bei deiner Entscheidung, wie immer sie ausfallen mag. Denn hauptsächlich brauchst du Vertrauen in deinen Instinkt und das, was dein Sohn dazu meint (er ist alt genug um eine Meinung zu haben, die Entscheidung musst du treffen.). Eine Menge Leute, die es gut mit euch meinen, werden dir verschiedenes raten. Den richtigen Weg finden kannst nur du. Geändert von Wetterleuchtskind (05.11.2006 um 23:29 Uhr). |
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#10 |
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Klabauter
Geschlecht:
Registriert seit: 29.10.2006
Ort: Eifel
Alter: 47
Beiträge: 55
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Danke an euch alle, die sich die Zeit und Mühe geben zu schreiben. Ich lese, lasse wirken, werde Tony eure Beiträge lesen und... zum richtigen Zeitpunkt handeln.
Mehr schreibe ich vorab nicht, denn sonst fange ich an das ganze Schulsystem in Frage zu stellen und darüber hinaus unsere ganze westliche Gesellschaftsform... es ist mir einfach fremd. Es ist einfach krank dieses System. Licht und Wärme l´arbre rouge |
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#11 |
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Nichtwirklichdruide
Geschlecht:
Registriert seit: 07.07.2005
Ort: Sigena
Beiträge: 873
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als Pädagogik Student muss ich leider sagen ,daß das gesamte Schulsystem problematisch IST (möchte mich dazu jetzt aber nicht weiter äussern... vielleicht in einem anderen Thread).
Ich kenne viele Menschen die mit der Waldorfschule sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben, kenne aber auch genug schlechte Erfahrungen von anderen "normalen" Schulen. Tendenziell scheint es so zu sein ,daß viele Waldorfschüler ab einem bestimmten Grad "rebellisch" werden... ich weiss nicht ob das von der Waldorfschule so beabsichtigt ist aber es scheint schon irgendwie ein Phänomen zu sein... (will nicht sagen ,daß das negativ ist, im Gegenteil... aus der rebellischen Phase können sich teilweise sehr starke Persönlichkeiten entwickeln...). Ich würde ersteinmal mit den Lehrern reden und schauen ob es vielleicht ein persönliches, also zwischenmenschliches Problem ist das nichts mit der Schulform an sich zutun hat... es ist aber sehr oft so ,daß Eltern ihr Kind auf eine Waldorfschule schicken weil sie es "beschützen" wollen... im Endeffekt sollte man das Kind selbst entscheiden lassen ob es auf der Schule bleiben möchte oder ob es vielleicht lieber wechseln will (letzteres ist auch nicht immer eine gute Lösung). |
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#12 |
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Rumpelwicht
Geschlecht:
Registriert seit: 07.10.2006
Beiträge: 13
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Ich war von Klasse 1 bis einschließlich 7 auf einer Waldorfschule. Ging dann aufs Gymnasium, musste aber 2 Klassen wiederholen.
Meine Waldorfschule war sehr christlich angehaucht. Zu meiner Zeit gab es samstags auch immer noch Gottesdienst usw. Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sprechen und für mich war die Zeit dort weder beschützt, oder behütet noch sonst irgendwie positiv. Ich konnte mich mit dem Religionsunterricht auch nicht identifizieren und war sehr froh, als ich auf der staatlichen Schule endlich Ethik hatte. Für mich war die Umstellung auf das staatliche Schulsystem nicht einfach, da ich z. B. gar keine Erfahrung damit hatte, wie man eigentlich aus Büchern lernt. Gestern kam auf SWR RP ein sehr kritischer Beitrag über Waldorfschulen, vielleicht wird er irgendwann nochmal wiederholt. Dort wurde auch eine Familie interviewt, deren Kinder ehemals auf einer Waldorfschule waren und anschließend auf eine staatliche Schule wechselten. Ich würde dir empfehlen, den Unterricht, als auch Inhalte und die Unterrichtsmethoden sehr kritisch zu betrachten und mit deinem Sohn das Pro und Contra eines Schulwechsels abzuwägen. Ich denke du kennst ihn als Mama sicher am Besten und kannst erwägen, was für ihn das Beste ist. Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du mich auch gerne per PM anschreiben. Alles Gute Neista |
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 22.08.2004
Beiträge: 1.196
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ich würde dir davon abraten, weil das eventuell negative eigenschaften auf das kind danach hat....
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"Eine Idee ist nicht verantwortlich für die Menschen, die an sie glauben." |
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#14 |
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Baumflauscherin
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Registriert seit: 25.04.2006
Ort: Gelsenkirchen (NRW)
Alter: 22
Beiträge: 61
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Also wir haben momentan die Waldorfpädagogik im Pädagogik LK (13)
Und da wurde auch gesagt dass alles auf christlichen Grundlagen basiert. Also von dem was ich gelernt habe lehne ich auch die Waldorfpädagogik ab, weil Steiner viel mist gesagt hat Allein schon dadurch dass er den intellekt verteufelt Allerdings da halt rein christlich erzogen wird lehn ich das als hauptgrund ab. außerdem stört es mich dass es keine noten gibt bis zur oberstufe, wo die kinder dann unter enormen leistungsdruck stehen Die Montessori Pädagogik hingegen finde ich als alternative pädagogik gut, ich würde mein kind später niemals auf eine waldorfschule schicken aber auf eine montessori schule für mehr infos steh ich und mein erziehungsband gerne zur verfügung
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Hört, hört, die Nacht schreit um ihr Leben
Weil Thanathan vom Himmel fiel. Nach Sterblichkeit zu streben, Sie zu küssen war sein erstes Ziel. Heut´ wird er sie entführen In das Licht der Cassiopaia, Ihre Unschuld dort berühren... |
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 17.04.2006
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Alter: 49
Beiträge: 819
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Liebe arbre-rouge
das hört sich bedenklich an, was Du schilderst. Eine frühere Freundin von mir war Waldorfanhängerin und ... sowas von dogmatisch .... Von mehrern Menschen, die ehemalige Waldorf-Schüler sind, habe ich sehr ablehnende Äusserungen gehört. Mein Sohn geht seit September in die Schule ; ich hatte mich im Vorfeld natürlich informiert --- u.a. hatte ich in unserem Regionalfernsehen Sendungen über Waldorfkindergarten und Montessorikindergarten gesehen und .... war von Waldorf einfach ... nicht überzeugt ... sie kommen mir so vertrocknet und lustfeindlich rüber. Mein Sohn geht seit September auf eine Montessori Schule und ich bin begeistert! Die Aussage der Lehrerin über das Bild "Mach es weg - es ist hässlich" spricht eigentlich für sich .... Viel Wärme und Licht auch für Dich und Deinen Sohn Regenbogen
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#16 |
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Waldläufer
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Registriert seit: 22.11.2006
Ort: am Rand des Waldes
Beiträge: 445
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Ich bin platt, das ist erstaunlich wie sich die Dinge Jahre nach der Entscheidung die wir, meine Tochter und ich, getroffen haben bestätigen.. Mein Kind war auf einer sehr restriktiven staatlichen Hauptschule, nachdem sie dort nur noch Schwierigkeiten hatte, suchten wir nach einer Alternative. Da die Waldorfschule hier im Ort "voll" ist d.h es kommen da nur Kinder rein die auch schon im Kindergarten waren und oder mit Eltern der passenden Coleur, versuchten wir an einer unterzukommen die ein ganzes Stück weg ist.
Sie nahm dann eine Woche am Untericht teil, und wir hofften daß alles gut werden würde, dann teilte der Lehrer uns mit daß es nicht klappen würde, wir waren beide masslos enttäuscht. Mein Kind erzählte mir von den andern Kindern und es klang für mich wie Grimm s Märchen. Da "ich" immer auf eine Waldorfschule gehen wollte konnt ich einfach nicht glauben daß alles nur Fake ist. Doch wenn ich diese Seiten so lese versteh ich im Nachhinein daß es gut war daß die Umschulung nicht geklappt hat. Wir entschieden danach daß sie auf Die Hauptschule geht an der schon meine Großmutter, mein Vater und ich war und ursprünglich auch sie selbst. Da diese Schule in der Nähe meiner Mutter liegt ging das reibungslos mitten im Schuljahr. Sie ist dort sehr glücklich gewesen hat sich, nach einer Phase des Einlebens, dort gut entwickeln können und jetzt nachdem sie die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen hat ist sie auf einer andern Schule und macht häufig Besuche an UNSERER Schule. Das Kind und die Schule die müssen zusammen passen, ich habe das auch so erlebt. Da sich dieses Schulsystem nicht so schnell ändert wie es sein sollte, muss einfach das Beste draus gemacht werden. Übrigens ist mir völlig entgangen daß Rudolf Steiner seine Anthroposophie auf christlichem Untergrund gebaut hat. Denn die Fundi s der Christen lehnen die Antroposophie völlig ab. Von Weitem sieht das total anders aus, mit all den Zwergen, Feen und Gnomen dem natürlichen Leben wenig Fernsehen, besser gar kein Fernsehen, gesundes Essen aus der Schulküche, ganzheitliches Lernen, Ich merke ich hab mich mit unglaublich vielen Dingen nicht ausführlich beschäftigt und einen immensen Nachholbedarf an Fakt Wissen. feela |
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#17 |
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 30.07.2006
Ort: Sanitz im Wald:-)
Alter: 33
Beiträge: 3
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Hallo, aus gleicher Motivation wie Du und weil bei uns kein Homeschooling erlaubt ist
Eine alternative wäre eine Frei Schule, die nächste hier bei uns verschliessß das Spielzeug???!! Da fehlt doch jeglicher Respekt, was ist denn am Rest noch frei... LG aus dem Norden nanny |
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#18 |
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Waldläufer
Geschlecht:
Registriert seit: 22.11.2006
Ort: am Rand des Waldes
Beiträge: 445
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Liebe Hexemama,
Es ist so schwer das Richtige für seine Kinder zu tun. Bei aller Mühe die wir uns geben gibt es eine Sache die wir nicht vergessen dürfen, unsere Kinder haben alle einen Schutz und eine Hilfe, die unabhängig von unserem Bemühen dafür sorgt daß ihnen nichts geschieht was im Plan ihres Lebens nicht in irgendeiner Weise vorgesehen wäre. Das vertrauensvolle Loslassen unserer Kinder beginnt schon bei der Geburt und endet für Eltern wohl nie. Meine Mutter "hält" mich teilweise heute noch auf eine liebevolle Art und sie ist schon über 70 Jahre. So stehn, sie, die Frauen und Mütter in einer Reihe hinter ihren Kindern. Das Bild hab ich meiner Tochter mit gegeben als es ihr so schlecht in der Hauptschule ging. Abwarten und Tee trinken fällt mir da noch ein. Manche Dinge lösen sich auf wundersame Weise. Das wünsche ich auch Dir und Deinem Sohn von ganzem Herzen. feela |
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#19 |
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die nachtwölfin (MOD)
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Registriert seit: 31.07.2004
Ort: gleann a' cheò ;-)
Alter: 33
Beiträge: 7.465
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Kinder zuhause zu unterrichten halte ich für eine ganz schlechte Alternative. Ich finde sowieso, man sollte in das Thema Schule nicht zu viele Emotionen und übersteigerte Erwartungen legen. In die Schule gehen Kinder zum Lernen. Punkt aus. Dass dort nie alles optimal sein kann, ist wohl klar. Aber das gehört eben auch zum Leben dazu, dass man lernt, in einer gemischten sozialen Gruppe klarzukommen und sich auf das zu konzentrieren, was wesentlich ist.
Madadh
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"i was not thinking. i was improvising." i'm reaching up and reaching out i'm reaching for the random or what ever will bewilder me... spiral out ... keep going |
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#20 |
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 24.11.2005
Ort: Essen
Alter: 22
Beiträge: 186
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ich stimme madadh voll und ganz zu. außerdem ist es ja auch für jeden anders also meine mutter und der freund meiner schwetser ging/geht auf eine waldorfschule und die habensich sehr wohl gefühlt.
und mir dem religionsunterricht muss ich sagen ich finde das gar nicht so schlimm, ich habe in der oberstufe sogar freiwillig reli gewählt weil man 1. viel interessanten gelernt hat(ist ja nich so, dass man die ganze zeit nur in der bible liest und pro christentum erzählen muss) und 2. finde ich es schon wichtig das christentum zu kennen. also bei mir war es jedenfalls so dass meine meinung im religionsunterricht immer akzeptiert wurde und ich hatte immer sehr gute noten obwohl ich mich gegen das christentum ausgesprochen habe, da wirds doch erst richtig interessant wenn man ordentlich diskutieren kann, naja das is wohl eher ein anderes thema |
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