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| Germanische Mythologie Die alte Germanische Mythologie lebt weiter, nicht nur in dieser Forums-Kategorie! Information, Geschichten, Legenden und mehr, alles rund um die "nördliche" Myhtologie... |
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#1 |
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Moderator
Geschlecht:
Registriert seit: 08.11.2004
Ort: Hameln - Widukindsland
Beiträge: 10.860
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Hallo Forum.
Hier im Paganforum tummelt sich ja so einiges in dieser Richtung herum, angefangen von Asatrus hin zu Vanatrus, Seax Wicas, freifliegende germanisch Angelehnte usw. Vorwiegend an euch ist dieser Thread gerichtet. Eurer Meinung nach. Was macht den Asenglauben aus? Was ist bei den Quellen zu beachten? Was ist romantisiert und was verdrängt? Was ist das Wesen des germanischen Glaubens? Gruß Rattenfaenger
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I want to believe :D
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#2 |
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von den Göttern auserwählt
Geschlecht:
Registriert seit: 28.12.2005
Alter: 47
Beiträge: 812
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Wieviel hundert Seiten Redezeit bekommt denn jedeR ?
Für den Anfang nur meine zwei Lieblingsgemeincent. Die Sagas und die Edda sind wunderbare Texte, Literatur, auch Quellen. Sie sind keine Bibel, kein katechismus und entstanden in einem christlichen Umfeld. Die Ära der Romantik und der wilhelminisch-nationalistische Germanenkitsch prägen heute noch auf fatale Weise die allgemein verbreiteten Vorstellungen von der Götterwelt und der Germanischen Religion (TM). Ich halte die patriarchalischen Verkitschungen und Interpretationen für tückischer als den Missbrauch durch den Nationalsozialismus. Der ist in aller Munde. Willige Wagnerweiber und patriarchalische Göttervaterfiguren scheinen hingegen kaum hinterfragt zu werden. In der "nichtheidnischen Öffentlichkeit" sowieso, in den "eigenen Reihen" leider auch. Geändert von Wetterleuchtskind (19.01.2007 um 09:56 Uhr). Grund: Rechtschreibteufel. (Obwohl ich Pomantik auch irgendwie passend finde *eg*) |
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#3 |
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Schaum auf der Ostsee
Geschlecht:
Registriert seit: 14.08.2006
Alter: 26
Beiträge: 68
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Da hat es doch mal jemand auf den Punkt gebracht, danke Wetterleuchtskind! Gruß Tisaya
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Eine Null ist nichts [...]. Und doch hat die Null viel zu sagen, denn wenn sie hinter einer Zahl steht, ist die Zahl gleich das Zehnfache wert. Ich konnte damals noch nicht wissen, dass es in der Algebra ist wie im Leben! Je mehr Nullen hinter etwas stehen, um so größer ist die Macht. Denn die Nullen geben die Stelle an. (Alexander Spoerl)
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#4 |
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Neuer Benutzer
Geschlecht:
Registriert seit: 02.05.2006
Alter: 32
Beiträge: 479
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#5 |
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von den Göttern auserwählt
Geschlecht:
Registriert seit: 28.12.2005
Alter: 47
Beiträge: 812
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*mal in die radikale Deckung hinterher kriech*
Der GGTM als solches hat mit ziemlicher Sicherheit nie existiert. Weswegen er nicht "nicht mehr existieren" kann. Auch seit 800 Jahren nicht Götter erleben ist zum Glück etwas ganz anderes, als einen Glauben zu bedienen. |
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#6 |
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Wolf im Herzen
Geschlecht:
Registriert seit: 07.07.2006
Beiträge: 1.711
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Mythologie kann den Menschen mit etwas Zeitlosem in und um ihn selbst in Verbindung bringen. Oft tauchen hier Begebenheiten, Prinzipien und Götter auf, die dem Selbst etwas sagen, es ansprechen - ein Interesse ist geweckt - es ist etwas gefunden. Der germanische Glaube gründet eben auf die entsprechenden Mythologien aus diesem (theoretischen) Kulturraum.
Was der einzelne dann mit dieser entdeckten Verbundenheit anfängt ist sehr unterschiedlich. Es reicht von detaillierten historischen Studien und dem Versuch einer Rekonstruktion alter Glaubensstrukturen bis zum individuellen und freien Wahrnehmen und Annähern an diese Götter, Geister und Kräfte. Bei vielen entstehen wohl besondere Bezüge zu einzelnen Gottheiten, aber auch zur Ethik und Weisheit, die hinter allen Mythologien steht und in der germanischen Ausformung eben auch ihr Besonderes hatt.
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#7 |
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Neuer Benutzer
Geschlecht:
Registriert seit: 02.05.2006
Alter: 32
Beiträge: 479
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…Aufgrund der Mythologie kann man über sich hinaus wachsen, alles frei interpretieren und braucht sich nicht wundern, wenn man zwar geistig Frei ist, aber vom Ursprung so weit weg ist, wie die Erde zur Sonne.
*G* |
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#8 |
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Wolf im Herzen
Geschlecht:
Registriert seit: 07.07.2006
Beiträge: 1.711
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Den Göttern näher, als mit seinem eigenen Selbst im Hier und Jetzt, wird niemand sein können.
Alles andere ist zweitrangig - was den Aspekt des Glaubens im Sinne von Erfahrung und Wahrnehmung angeht. Wer natürlich eher gen Buchreligion strebt, wird das auch mit der germanischen Mythologie so handhaben und frei von eigenen Bezügen sein...
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#9 |
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Neuer Benutzer
Geschlecht:
Registriert seit: 02.05.2006
Alter: 32
Beiträge: 479
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Wenn Du dann das Wort German* weglässt ist das völlig OK.
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#10 |
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Musste das sein?
Geschlecht:
Registriert seit: 16.09.2005
Ort: Bergisches Land
Alter: 55
Beiträge: 3.502
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Ich tue mich da immer sehr schwer mit, weil sich der germanische und der keltische Glaube immer leicht vermischt. Im germanischen würde meine Göttin sicher Freya sein, aber im keltischen sehe ich sie als Cerridwen. Ich finde es wirklich schwer, das auseinanderzuhalten. Und eigentlich ist es für mich persönlich auch nicht so wichtig.
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Lass mir meine Meinung, dann kann ich Dir Deine lassen Wer mag, ICQ oder meine Homepage. |
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#11 |
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von den Göttern auserwählt
Geschlecht:
Registriert seit: 28.12.2005
Alter: 47
Beiträge: 812
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@ Margolia
Keltische Einflüsse aufs germanische und umgekehrt, ist doch ganz normal. Wir leben schließlich nicht im Zoo, wo jedes Tierchen seinen eigenen Käfig hat, nich? Das taten unsere Vorfahren ja auch nicht. Nur mit "Übertragungen" tu ich mich schwer. Cerridwen ist für mich jemand ganz anderes als Freyja, um beim Beispiel zu bleiben. Mit Überschneidungen und Gemeinsamkeiten kann ich allerdings sehr gut leben. Und eben weil wir von einem riesigen Zeitraum und einem riesigen Gebiet reden, kulturell-historisch betrachtet, sind persönliche Sichtweisen und fließende Grenzen auch völlig in Ordnung. *find* |
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#12 |
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Musste das sein?
Geschlecht:
Registriert seit: 16.09.2005
Ort: Bergisches Land
Alter: 55
Beiträge: 3.502
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Du hast natürlich recht, es sind nicht dieselben Göttinnen, aber wie gesagt, es ist nicht einfach für mich. Lerne ja auch noch. Deshalb lese ich hier ja auch gerne in diesen Threads mit und schreibe nicht so viel.
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