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| Kelten Hier ist platz für Diskussionen über keltische kulturen, mythen, geschichte, druiden usw. |
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#1 |
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Neuer Benutzer
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ich bin jetzt ein paar mal im Netz auf die kelt. Göttin "Ellen von den Wegen" gestoßen, habe aber nicht sonderlich viel über sie herausfinden können.
irgendwo stand, dass sie am ehesten mit Hekate zu vergleichen sei. jetzt ist hekate ja nicht unbedingt eine "kleine" Göttin und wenn Ellen ihr ähnelt, warum finde ich dann nichts über sie, außer dass sie überall auftaucht, wo sich Wege kreuzen/gabeln? also, lange rede, kurzer sinn: weiß jemand von euch was über Ellen? bin für jede info dankbar. LG, Fey |
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#2 |
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die nachtwölfin (MOD)
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Ort: gleann a' cheò ;-)
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Beiträge: 7.465
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also es gibt eine elen, die in der walisischen mythologie auftaucht, und mit pfaden oder wegen zu tun hat. habe das nicht so genau im kopf, da ich mich mit der walisischen ecke nicht so auskenne. es ist jedenfalls keine bekanntere gestalt, ich habe darüber auch noch nicht viel gelesen.
woher hast du denn deine info mit dem hekate-vergleich? ich schau wegen elen noch mal in die bücher... die nachtwölfin
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#3 |
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Neuer Benutzer
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also diese info stand irgendwo im Netz und ich weiß beim besten willen nicht mehr, welche der 1000 seiten, die ich in meinen Favoriten zu dieser thematik habe, das war...
ich hab auch schon in einigen Büchern nachgeschlagen, aber da hab ich immer nur dieses dreiköpfige Monster, das Ellén, gefunden... |
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#4 |
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~Axtschwingerin~
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Ort: Schoße der Mutter
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Ellen von den Wegen:
Die Göttin hat so viele Gesichter und Namen, dass sie nicht zählbar sind. Das liegt daran, dass jedes Volk in jeder Kultur andere Götter hatte. Es ist schlußendlich egal, wie ihr Sie nennt, denn alle Götter sind ein Gott, und alle Göttinnen eine Göttin. Außerdem, was sind schon Namen? Hauptsache ist, dass ihr Ihr respektvoll entgegentretet. Das einzige, was in allen Kulturen, die die Göttin anbeteten, gleichblieb, war ihre Dreifaltigkeit. Die Drei ist eine Zahl, die in vielen Mythologien (sei es die keltische, als auch griechische Mythologie) vorkommt und als heilig angesehen wird. 1. Die Jungfrau im weißen Gewand mit dem Kranz aus blühendem Weißdorn - Der zunehmende Mond 2. Die Mutter im roten oder bernsteinfarbenen Gewand mit dem Kranz aus Ähren - Der Vollmond 3. Die Mondin im schwarzen Gewand mit der Krone aus Knochen - Der abnehmende / Neumond Ach ja un Ellen ist im keltischen einer von vielen Namen der Göttin in der jngfräulichen Gestalt! Ich hoffe ich konnte dir deine Frage beantworten, bei weiteren Fragen... nur zu! |
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#5 |
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Neuer Benutzer
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erst mal: danke für die antworten.
gerade die Tatsache, dass Ellen immer als Jungfrau in "ihrer" Dreifaltigkeit aufgeführt hat und andererseits am ehesten mit der Hekate gleichzustellen sei, die doch zumeist als weise Alte auftritt (oder täusche ich mich da) hat mich verwirrt. ich habe allerdings gestern noch auf einer englischsprachigen Seite ein paar informationen zu ellen gefunden - tja, was es manchmal bringen kann, einfach mal die Suchmaschine zu wechseln.... gruß, Fey |
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#6 | ||
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die nachtwölfin (MOD)
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Ort: gleann a' cheò ;-)
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Zitat:
wer mal in die keltischen mythologien schaut - und zwar in die tatsächlich überlieferten sachen, nicht in die wicca-interpretationen - wird feststellen, dass es zwar in zusammenhang mit göttinnen viele triaden - dreigestalten - gibt, aber dass dieses hübsche "jungfrau/mutter/alte"-konzept eher selten bis gar nicht auftaucht. Zitat:
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#7 | |
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die nachtwölfin (MOD)
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Zitat:
die nachtwölfin
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#8 |
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Neuer Benutzer
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also weißt du, das Problem ist halt, dass man als "Suchende", die noch nicht wirklich viel weiß, erst mal beurteilen können muss, was ein vernünftiges Buch ist... ich mein, es gibt da ja auch einen Haufen Schund...
aber klar, bei dem Zeug, was im Internet so steht muss man von anfang an mit einer gewissen Portion Skepsis ran... das dumme ist, dass ich auf "Ellen von den Wegen" ja auch das erste mal in einem Buch gestoßen bin - allerdings stand da auch nichts nähreres zu ihr. sie wurde halt mal am rande erwähnt. und die Bücher aus den Büchereien, sowohl aus der religiösen als auch aus der geschichtlichen Ecke, haben wenn überhaupt eben nur dieses dreiköpfige Monster erwähnt... da blieb mir dann ja nur noch das netz... |
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#9 |
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~Axtschwingerin~
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@madadh_na_h_oidhche:
Die Dreigestalt hat hier nichts mit den Wicca oder dem Wicca Konzept zu tun, die Dreigestalt kommt so auch von den Kelten, hier ist nicht nur "Jungfrau/Mutter & Alte" gemeint sondern steht diese Bezeichnung für den zunehmenden/ abnehmenden und Vollmond! |
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#10 |
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die nachtwölfin (MOD)
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@ antaia:
okay, her mit den quellen nur so zur info, ich studiere das und beschäftige mich schon was länger damit... die nachtwölfin
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#11 | ||
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die nachtwölfin (MOD)
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Zitat:
Zitat:
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#12 |
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~Axtschwingerin~
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http://www.landschaftsmuseum.de/Seit...ial/Kelten.htm
http://www2.furiousangels.net/erdmagie/die_gottin.htm http://home.main-kinzig.de/odin/gods/kelten.html http://www.diskus.net/mysteryworld/magie/gottheit.htm zum Beispiel... ich meine ich studiere das nicht, aber ich habe darüber schon einiges gelesen und ich bin keine Wicca....! Und in allem was ich gelesen habe kam die Dreiwege Gestalt der Göttin vor und mit alle Götter sind ein Gott und alle Göttinen eine..., das verstehe ich aber so (sagen auch nicht bloß die Wicca), den alle Namen für die Göttin ob Epona oder Brigid oder von mir aus Ceridwen... sind doch nur verschiedene Aspekte...! |
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#13 | |
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die nachtwölfin (MOD)
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nun, was soll ich mit ein paar wahllos herausgegriffenen internetseiten?
auf keiner dieser seiten wird auf irgendwelche vernünftigen historischen quellen verwiesen. es sind größtenteils fantasy/esoterik-seiten, das hat mit keltischer kulturgeschichte nichts zu tun. weißt, ich sage das bestimmt nicht, um leute zu ärgern oder so, ich find's halt schade, dass durch diesen ganzen esoterik-wust so wenig von der tatsächlichen und so überaus interessanten keltischen mythologie und geschichte an die oberfläche dringt... davon, dass im internet einer vom anderen abschreibt, wird eine behauptung auch nicht wahrer... Zitat:
aber kulturgeschichtlich belegen lässt sich das nicht, schon allein daher, dass diese göttinnen zu verschiedenen zeiten in verschiedenen gegenden von verschiedenen stämmen verehrt wurden, und jeweils elementar mit bestimmten landschaften / gegenden verknüpft sind. allgemein waren bei den keltischen kulturen die götter zumeist erd-, ahnen-, stammesgottheiten und verkörperungen von landschaftselementen sind, was dem "alle sind eins" doch deutlich widerspricht, da sich das eben gar nicht so einfach übertragen lässt. tip: bücher von bernhard maier, barry cunliffe, helmut birkhan oder miranda green sind ein guter einstieg in die keltische religions- und kulturgeschichte. die nachtwölfin
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#14 |
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das problem ist, dass meine Mutter das Buch damals ausgeliehen hatte (ist schon ein paar jährchen her) und mir das dann gezeigt hat, aber ich weiß weder titel noch autor und habe es auch nicht wieder gefunden, obwohl ich in der Bücherei alles, was mit Kelten zu tun hat, mal in den Fingern hatte...
mir ist das dann auch erst wieder eingefallen, als ich begonnen habe, mich über heidnische Religionen zu informieren, und dann auf eine Auflistung von Triaden gestoßen bin, in der Ellen eben auch aufgeführt wurde. das Lexikon der keltischen Mythologie von s. + p. botheroyd hatte ich auf alle Fälle schon in den Händen. und ein oder zwei andere Lexika zur keltischen Religion/Mythologie, deren Autoren ich aber im Moment nicht weiß. dort hab ich überall nur das schon genannte Monster gefunden. deine Buchtipps werde ich mir bei Gelegenheit auch mal zu Gemüte führen. und du studierst das? find ich ja mal echt interessant. wie bist du denn darauf gekommen? und was kannst du da später beruflich machen? und wo ich grad so schön am fragen bin: was bedeuten denn dein Nickname und deine Signatur? LG, Fey |
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#15 |
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~Axtschwingerin~
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Na und was ist jetzt mit Ellen von den Wegen????
Darum ginge es ja und das war es was ich darüber fand.... und was hast du jetzt darüber gefunden? Und zum Rest, wie schon erwähnt, ich studiere das ja nicht und habe dementsprechend andere Quellen als du. Aber in allem was ich gelesen habe kam nun mal diese Dreifaltigkeit vor, tut mir leid wenn das nicht stimmt. Ich persönlich beschäftige mich auch eher mit Glaubensrichtungen die ihren Ursprung im keltischen haben, aber wohl nicht rein Keltisch sind. Die Seite des Landschaftsmuseums wird wohl kaum eine esoterik Seite sein....! |
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#16 | ||
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die nachtwölfin (MOD)
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Zitat:
darauf gekommen bin ich, weil es mich eben schon lange interessiert. berufstätig bin ich schon, das studium läuft parallel, und man kann berufsmäßig eigentlich nur im akademischen bereich bleiben damit, was ich auch beabsichtige (keltisch- / skandinavische kultur- und sprachgeschichte, u.ä.) Zitat:
die signatur ist ein alter gälischer segensspruch, den ich zu einem kleinen zauberspruch umgewandelt habe... mehr wird nicht verraten. die nachtwölfin
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vielleicht einfach mal die richtige Schreibweise rausfinden; so wie es da geschrieben steht, habe ich nichts in den Büchern gefunden. Ein Ungeheuer, eine Prinzessin, die allerding mit einem "l"...
dann kann ich Nachtwölfin nur zustimmen; wertfrei, den Machern jener Seite einen schönen Tag gewünscht, aber wenn keine Quellenangaben aufzufinden sind, kann ich nur den Rat geben - liegen lassen, wenn man den an den Wurzeln wirklich interessiert ist. Ohne Quellenangaben ist keine Forschung, auch wenn es nur für das eigene Wissen ist, möglich. Hier in Frankfurt habens gerade einen Prof an der Karre (Senkenberg), weil er gemogelt hat; nur dazu, weil... wg. Museum und so. Und die Dreifaltigkeit ist woanders zu hause... übermorgen werfens micht wieder aus'm Bette. Es gibt viele Thesen über die "Drei"... ich denke aber nicht, daß dies dem entspricht, was unter Dreifalitgkeit verstanden wird. Eine These ist z.B. es gibt nur drei Elemente... aber Ellen von den wegen, was recht deutsch klingt, find ich nirgens in den "Schwarten". Die hat bestimmt nen anderen Namen... |
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#18 |
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hab mal gestöbert, und ich glaube Nachtwölfin müßte mal genau schauen, meine Bücher sagen nichts darüber...
folgendes: Ursprung: Wer ist Ellen von den Wegen... 1. Hinweis: Ich fand ein Maedchen, mit dem ich vor Nehallenia/Ellen von den Wegen (Ellen of the trackways), deren Statue von den meisten unbemerkt im Isle of Avalon Courtyard steht, ein Raeucherstaechen und eine Kerze aufstellen konnte. 2. Hinweis: Manchmal sind es die großen Gottheiten, vor allem Wodan/Odin als Stammesgott aller germanischen Völker und Länder (insbesondere aber Deutschlands), oder andere für einzelne Regionen und Stämme wie Freyr in Schweden, Baldur in Westfalen oder Tiu/Tyr in Schwaben. In Österreich ist es Ostara, die mit der keltischen Landesgöttin Noreia gleichgesetzt wird. Manche Regionen haben auch Gottheiten, die in der Edda wenig oder gar nicht vorkommen. Dazu gehören der friesische Fosite (Forseti in der Edda), in Holland Nehallenia oder im Rheinland die in römischer Zeit plastisch dargestellten Matronen (Bild), die neben ihrer allgemeinen Funktion als Muttergöttinnen, in der sie überall wirken, auch als besondere Schützerinnen dieser Region verehrt werden. Es muß irgendwo eine Statur geben, die alljährlich "beehrt" wird. Die Schreibweise von dem ersten Hinweis... ein "l" mal weggelassen und nun kamfolgendes: 3. Hinweis: Nehalennia (Nirdu) ist die niedergermanische Schutzpatronin der Kauf- und Fahrensleute und der Fluß- und Seefahrer wurde von diesen zwischen Britannien und dem Niederrhein verehrt, bzw an der holländischen Küste. In Köln finden sich die südlichsten Spuren dieses Kultes anhand zweier Inschriften, die später beim Bau des Deutzer Kastells als Bauglieder dienten. In Darstellungen - aus Köln sind von ihr keine eindeutigen bekannt - wird die Göttin gekleidet in einheimische Frauengewänder zumeist auf einem Thronsessel sitzend mit Früchten oder einem Früchtekorb gezeigt. Oft sitzt neben dem Thron ein kleiner Hund. Sie hatte auf der Insel Walchern an der Mündung der Schelde einen heiligen Hain, in dessen Mitte sich in späterer Römerzeit ihr Tempel erhob. Darin waren ihr zahlreiche Votivsteine aufgerichtet, nicht nur von Germanen, sondern auch von Römern, denn diese entlehnten ihren Cultus von jenen. Sie wird auf denselben entweder stehend dargestellt, einen Hund mit zu ihr erhobenem Kopfe zur Seite, den einen Fuss auf den Vordertheil eines Schiffes gestützt; oder sitzend, den Hund zur Seite und ein Körbchen mit Früchten auf dem Schoosse haltend, oft steht ein zweites Körbchen neben ihr. Den obern Theil der Altäre schmücken Gewinde von Früchten oder Hörner des Ueberflusses, die wir oft auch auf dessen Seiten antreffen. Sie ist demnach mit der Nirdu verwandt, und wohl dieselbe mit Folla, der Göttin der Fülle, und der suevischen Göttin, welche nach dem Berichte des Tacitus unter dem Symbol eines Schiffes verehrt wurde, die er Isis nennt. Noch im zwölften Jahrhundert finden wir den Gebrauch, dass ein mit göttlichen Ehren empfangenes Schiff die Niederlande durchzog. Wo es einkehrte, war Freudengeschrei und Jubel, man tanzte bis in die späte Nacht um dasselbe herum, und sang festliche Lieder. Keiner aber durfte dem Schiffe nahen, ohne dass dessen Hüter es erlaubten und dies geschah nur gegen reiche Gaben. Lange nachher, im sechzehnten Jahrhundert, dauerte ein ähnlicher Umzug mit Schiffen und Pflügen in Schwaben fort. Diese Umzüge fallen mit dem der Mutter Erde genau zusammen, nur dass jene Göttin in dem Schiff unsichtbar thront, diese im verhüllten Wagen. --- die englische Stischwortsuche unter "Ellen of the trackways" ergab ein Songbook, wieder etwas von Avalon... und das wars dann. -- und nun der Avalon-Teil: Wie wir Nirdu auf einer Insel des Oceans verehrt sehen, so war dies gleichfalls Nehalenniac). Sie hatte auf der Insel Walchern an der Mündung der Schelde einen heiligen Hain, in dessen Mitte sich in späterer Römerzeit ihr Tempel erhob. Darin waren ihr zahlreiche Votivsteine aufgerichtet, nicht nur von Germanen, sondern auch von Römern, denn diese entlehnten ihren Cultus von jenen. Sie wird auf denselben entweder stehend dargestellt, einen Hund mit zu ihr erhobenem Kopfe zur Seite, den einen Fuss auf den Vordertheil eines Schiffes gestützt; oder sitzend, den Hund zur Seite und ein Körbchen mit Früchten auf dem Schoosse haltend, oft steht ein zweites Körbchen neben ihr. Den obern Theil der Altäre schmücken Gewinde von Früchten oder Hörner des Ueberflusses, die wir oft auch auf dessen Seiten antreffen Sie ist demnach der Nirdu verwandt, und wohl dieselbe mit Folla, der Göttin der Fülle, und der suevischen Göttin, welche nach dem Berichte des Tacitus unter dem Symbol eines Schiffes verehrt wurde, die er Isis nennt. Noch im zwölften Jahrhundert finden wir den Gebrauch, dass ein mit göttlichen Ehren empfangenes Schiff die Niederlande durchzog. Wo es einkehrte, war Freudengeschrei und Jubel, man tanzte bis in die späte Nacht um dasselbe herum, und sang festliche Lieder. Keiner aber durfte dem Schiffe nahen, ohne dass dessen Hüter es erlaubten und dies geschah nur gegen reiche Gaben. Lange nachher, im sechzehnten Jahrhundert, dauerte ein ähnlicher Umzug mit Schiffen und Pflügen in Schwaben fort. Diese Umzüge fallen mit dem der Mutter Erde genau zusammen, nur dass jene Göttin in dem Schiff unsichtbar thront, diese im verhüllten Wagen. (Spiegel-Archiv) ...vielleicht findet Nachtwölin noch was. Jedenfalls ist die gute Frau nun kein Geheimnis mehr Euch ein schönes Wochenende. Gruß FvM [nachreicht] insofern müßte das Museum mal die Infos updaten, die Schreibe ist schon sehr verquert, das Bild von dem dortigen Cerunnus (richtig so: Cernunnos) rein spekulativ, denn der einzige Hinweis von ihm ist unvollständig - Für ein Museum nicht gerade das beste Austellungszeugnis, auch wenn's vom "Land" ist... Geändert von FvM (11.09.2004 um 02:19 Uhr). |
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