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Meditation Konzentrationsübungen mit dem Zweck, einen veränderten Bewusstseinszustand oder letztlich sogar die "Erleuchtung" zu erreichen. Hier können wir über die verschiedenen Meditationsarten, Übung und den Sinn von Meditationen reden.

 
 
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Alt 16.01.2006, 13:17   #41
Nebtaui
Nachtjäger
 
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Tja, mein lieber Sternenakrobat, zu deiner Frage will mir nur einfallen, daß mir da aus guten Gründen gar nichts zu einfallen will.

Ich habe meine Sexualität immer als eine höchst positive und sehr begrüßenswerte Angelegenheit empfunden (auf die ich immer sehr fein gehört habe). Sie ist weder etwas lästiges, noch unproduktives oder gar störendes, sondern eine ungemein formende Kraft. Eine Kraft, die nicht nur neues Leben erschaffen, sondern auch den Kopf freimachen kann. Sie ist eine unglaublich lustige, fröhliche, lebendige, pralle Kraft.
Mit dem allergrößten Vergnügen linse ich einem wohlgeformten Hintern hinterher und ich genieße es auch, mich augentechnisch an einer hübschen Milchbar festzusaugen. Warum denn auch nicht? Das tut solange niemandem weh, wie man diese und ähnliche Eindrücke nicht zum dominanten Prinzip erklärt und beginnt, darauf die Wertung eines Menschen aufzubauen! Wer aber damit hadert, der gesteht seiner Sexualität eben diese Dominanz zu und ist ihr gehorsam! Zur Katastrophe wird es erst und nur, wenn ich Frauen aufgrund ihres Hinterns auf eine andere Art als sonst behandele und mich ihren Gedanken nicht losgelöst von ihrem Hintern würde widmen können.
Schlimmer noch: es kann vorkommen, daß mich das Äußere einer Frau erst dann zu faszinieren beginnt, wenn ich mit ihr gesprochen habe.

Ich wüßte beileibe nicht, warum ich Sexualität "umlenken" sollte, zählt sie doch zu den angenehmsten Beschäftigungen [SIZE="1"](solange alles mit rechten Dingen zugeht und niemand mies bzw. gegen seinen Willen belästigt wird!)[/SIZE]

Ich bin selbst weder prüde noch verkniffen und habe immer einen höchst lockeren Umgang mit meiner Sexualität gehabt. Sollst mal sehen: ich habe durchaus oft die Erfahrung gemacht, daß ich einer Frau beim Tässchen Kaffee allerdings auch von ihren eigenen Vorzügen vorschwärmen kann, ohne das es für sie billig, notgeil, unverschämt oder distanzlos erscheint.
Körper ist für mich immer noch Körper.
Im Idealfall beherrscht der Geist den Körper. D'accord?
Und ich, ich herrsche über meinen Geist! Immer noch!
__________________
Die Vergangenheit ist nicht tot. Sie ist noch nicht einmal vorbei. (Ramses II.)
Nebtaui ist offline  
Alt 16.01.2006, 14:31   #42
Urs
Insekt
 
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Hallo Nebtaui :

Zitat:
Im Idealfall beherrscht der Geist den Körper. D'accord?
Und ich, ich herrsche über meinen Geist! Immer noch!
Was macht deine Seele ?
Grüßle
Urs
__________________
Wenn Du ein totes Pferd reitest:
steig ab


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Urs ist offline  
Alt 16.01.2006, 14:35   #43
Nebtaui
Nachtjäger
 
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Zitat:
Zitat von Urs
Was macht deine Seele ?
Herrschen. Nämlich über den Geist. Die Seele, das ist "ich".

Zumindest in kauzigen Kreisen ist das so ..... as'salamu alejkum, mein Bärchen .... **winke**winke**
__________________
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Nebtaui ist offline  
Alt 16.01.2006, 14:49   #44
Urs
Insekt
 
Geschlecht: Männlich
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Alter: 41
Beiträge: 1.316
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Und Friede auch mit Dir !
Alter Kauz !

Danke für Deine Antwort, die ich genau so erhofft habe..

Viele Leute sprechen nämlich davon einen Körper einen Geist und eine Seele zu haben.
Meine Frage ist dann die :
Wer ist dann derjenige, der Körper, Geist und Seele hat ?

Pax et Bonum
Urs
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Urs ist offline  
Alt 16.01.2006, 14:54   #45
Kattugla
Nachteule
 
Geschlecht: Weiblich
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Beiträge: 2.051
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Zitat:
Zitat von Nebtaui
...Zumindest in kauzigen Kreisen ist das so ..... as'salamu alejkum, mein Bärchen .... **winke**winke**
...keine unzulässigen Verallgemeinerungen büdde!


steinkauzige Grüße
Kattu
Kattugla ist offline  
Alt 16.01.2006, 15:15   #46
Nebtaui
Nachtjäger
 
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Beiträge: 825
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Zitat:
Zitat von Kattugla
...keine unzulässigen Verallgemeinerungen büdde!
Wenn ich mich denn da mal selbst klassifizieren darf:

Gestatten: "Eagle owl"; die Standard-Eulen-Form aus Nordafrika. Uns aber von den großen, hiesigen Käuzen zu unterscheiden, braucht es einen gestandenen Priester ..... hihi .... obwohl, ein gut unterrichteter Ornithologe tuts auch! Um den nachhilfebedürftigen Nordfichten keine Haarspaltereien zuzumuten, firmiere ich bekannterweise unter dem allerdings (eigentlich unzulässigen!) "Kauz".
So ein zartes europäisches Steinkäuzchen löst meinen fulminanten Beschützerinstinkt aus und läßt mich demzufolge meist spontan Teewasser aufsetzen!

Zitat:
Zitat von Kattugla
steinkauzige Grüße
Shuuuhuuuu (.... in seiner gurrendsten Form) Dir ... !


@ Urs:

Dabei liegt die Antwort doch auf der Hand! Ägypter wissen: neben dem Ka gibt es eben ein Ba und darüber das Lichtwesen Ach .... die Trinität .... eine bemerkenswerte Verschiebung zur sonstig durchgehend angetroffenen Dualität, infolgedessen ganz besonders bemerkenswert, wenn ich das anfügen darf ....
Nach 4.731 Jahren sollte man das gelernt und begriffen haben!
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Nebtaui ist offline  
Alt 16.01.2006, 15:17   #47
mystic scientist
Sternakrobat
 
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Alter: 33
Beiträge: 80
Standard

Zitat:
Viele Leute sprechen nämlich davon einen Körper einen Geist und eine Seele zu haben.
Meine Frage ist dann die :
Wer ist dann derjenige, der Körper, Geist und Seele hat ?

Ja, das sind Fragen, die ich mir schon lange stelle.........

Ich denke, das was jenseits von Körper, Geist und Seele liegt, ist das wahre Selbst oder das kosmische Bewusstsein. Die Seele scheint immernoch etwas individuelles zu haben................



Zitat:
Zitat von Nebtaui
Ich habe meine Sexualität immer als eine höchst positive und sehr begrüßenswerte Angelegenheit empfunden (auf die ich immer sehr fein gehört habe). Sie ist weder etwas lästiges, noch unproduktives oder gar störendes, sondern eine ungemein formende Kraft. Eine Kraft, die nicht nur neues Leben erschaffen, sondern auch den Kopf freimachen kann. Sie ist eine unglaublich lustige, fröhliche, lebendige, pralle Kraft.
Ja ok, ich hab auch Spass am Sex. Mittlerweile habe ich auch halbwegs eingesehen, dass es vielleicht Unsinn ist, meine Sexualität liegen lassen zu wollen.

Ich habe halt im Bereich Sexualität viel Frust erlebt. Auch habe ich darin schon meine Ex-Freundinnen ungewollt in ihren Gefühlen verletzt und sie mich in meinen Gefühlen. Ich will noch nicht näher auf Details eingehen, aber im Bereich Sex habe ich schon einigen Stress gehabt. ***(Ja ich weiss, Stress macht man sich immer nur selber)***
mystic scientist ist offline  
Alt 16.01.2006, 15:52   #48
Nebtaui
Nachtjäger
 
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Zitat:
Zitat von mystic scientist
Ja ok, ich hab auch Spass am Sex. Mittlerweile habe ich auch halbwegs eingesehen, dass es vielleicht Unsinn ist, meine Sexualität liegen lassen zu wollen.
Neinneinnein .... "Unsinn" würd ich nicht grad sagen. Ich verstehe durchaus was du meinst. Wo du herkommst, ist mir schon klar. Und auch ich müsste lügen, wenn ich in meiner Entwicklung nicht schon Stress gehabt haben wollte; ich habe aber erlebt, daß es einen probaten Ausweg gibt.

Obacht, jetzt wirds anzüglich:
Jedwede Entkrampfung fängt bei einem selbst an. Sobald ich als junger Hüpfer gelernt hatte, mein Spiegelbild netto zwischen Bauchnabel und Kniescheibe nicht nur zu akzeptieren, sondern wahrlich "lust"-ig zu leben und zu lieben, gings einfach ab. Ohne jetzt in die "Adult"- Ecke abgeschoben werden zu wollen darf ich sagen, daß ich Grund zu dieser Selbstannahme habe.
Jedenfalls resultiert daraus eine gewisse Souveränität, ja Entdecker- und Experimentierfreude.

Ausweislich einschlägiger Interviews sind Angst und Unsicherheit die größten Feinde positiver Sexualität und zugegebenermaßen ist es nicht einfach, den optimalen Partner zu finden. Ansprüche steigen "hüben" wie "drüben" und wollen im wahrsten Sinne des Wortes befriedigt werden. Dabei ist es ganz einfach: sei offen, möglichst offen.
Frauen beißen nicht (oder nur selten! ), sie haben mindestens ebensoviel Angst und Unsicherheit wie du ... auch für ihre mentale Innenarchitektur steht bei diesem Spiel einiges auf dem Spiel. Hach, was glaubst du, was DIE sich für einen Kopp machen!
Ich jedenfalls habe mit solcher Offenheit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, glaube mir. Wenn ihr noch nicht soweit seid, daß eine Formulierung in der Heia wie: "Hmmmm .... magste sowas .. ?" unproblematisch wäre oder ist, dann seid ihr auch nicht weit genug für die Heia. Nach meiner Erfahrung gilt das für einen ONS wie für eine Beziehung unterschiedslos.
Versuchs einfach! Könnte passieren, deine Partnerin prustet erleichtert und beteiligt sich nur allzugern an so einem Gespräch
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Nebtaui ist offline  
Alt 17.01.2006, 22:11   #49
Mephistoleinchen
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Zitat:
Zitat von mystic scientist
Hallo Mephistoleinchen

Ja ok. Ich muss mich wohl nochmals genauer mit dem Buddhismus befassen. Hab das wahrscheinlich so schnell irgendwo gehört oder gelesen......und zu schnell als Wahrheit angenommen...


Der Pfad des friedvollen Kriegers habe ich auch gelesen. Auch die Fortsetzung und die Vorgeschichte davon. Allerdings liegt das schon lange zurück.

peace mystic scientist

Dan Millman verarbeitet in seinem Buch ausschliesslich Lehrfragmente des Buddhismus und stellt sie zu einem Lebenskonzept zusammen. Sokrates ist die Figur, die als vermittelnde Instanz wirksam wird - zum einen negiert er stets Dan's Auffassungen darüber, "wie die Welt ist" und stellt sein alternatives Lebenskonzept dagegen, welches das "Leben" nicht auf einen "leiderfüllten Kampf" reduziert, sondern ein wahrhaft befreites und glückliches Leben garantiert.

Sokrates lehrt Dan, "wie die Dinge sind". Nichts anderes tat der Buddha, der sagte: "Ich lehre Euch, weil ihr und alle Wesen glücklich sein und Leid vermeiden wollt. Ich lehre euch, wie die Dinge sind."


Dan adaptiert die Lehre des Zen in eine Fabel, die in unserer Zeit spielt und schafft mit sich selbst eine Identifikationsfigur für den Leser.
Mephistoleinchen ist offline  
Alt 19.01.2006, 02:24   #50
fiinix
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Standard hm...

Zitat:
Nun, ich will nicht gerade ein Zauberer werden, aber es sollte doch möglich sein, eine ganze Woche mal nicht an knackige Mädels rumzugrübeln. Das wäre doch ganz befreiend, mal selber entscheiden zu können, wann man Lust auf Sex hat oder nicht.......
was stört dich daran an sex zu denken? versteh ich nicht
darfst´s halt nicht so gewichten - is keine sünde , denn du wirst noch lange zeit jeden tag wenigstens einmal an sex denken. gehört nun mal dazu.
also mich muntert n süßer typ den ich irgendwo sehe und den ich mir in gedanken mit in mein phantasie reperetoire nehmen kann immer auf und gibt mir eigentlich kraft
lust ist nicht nur der geschlechtsakt ansich, sondern ist ein motor der eigenen persönlichen erotik, ja ich würde sogar sagen der persönlichkeit.
ich weiß nicht wie alt du bist oder wieviel erfahrung du hast, aber glaub mir um so mehr du dich öffnest umso leichter wird´s dir fallen
es mit einem augenzwinkern zu sehen
fiinix ist offline  
Alt 21.01.2006, 00:58   #51
Mephistoleinchen
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Standard

Tztz..

Wer sagt denn, das Sex was Tolles ist? Das Männers mit ihrer Sexualität eher geschlagen als gesegnet sind hat ihnen nicht umsonst den Ruf eingebracht "immer nur an das Eine zu denken". Und wie wir an diesem Thread sehen sind durchaus nicht alle mit diesem Schicksal glücklich!


Nein, Sex ist nicht toll. Sexualität ist nicht toll.

Schau Dir mal unseren ulkigen Planeten an: überall machen sich die Menschen zum Affen und stecken Unmengen von Zeit, Arbeit und Energie in ihren Sexappeal: Schmuck, Kosmetik, Klamotten, albernes Gehabe und Getue, Autos, protzige Häuser, Rolex-Armbanduhr und Calvin "Klein" als Aushängeschild. Alle Menschen prostituieren sich mehr oder weniger an ihrem Wesen, um attraktiv zu sein. Alle wollen begehrt und umlagert sein - wie peinlich!

Was unsere "Sexualität", wie wir sie gerne euphorisch hochtrabend titulieren ausmacht, ist nicht anders als das, was Kaninchen, Affen, Schweine und Ratten als instiktives Herumgerammele auch tun. Wir sind Sexjunkies und gieren nach dem Organsmus wie der Suchtkranke nach der Spritze. Wie peinlich wirken doch diese Obersuchtkranken, die sich ihren animalischen Sexualinstinkt mithilfe von allerlei zwielichtigen Erklärungsversuchen aufzupeppen und rechtzufertigen versuchen, so wie der notorisch bankrotte Teenager seinen uralt-rostigen Opel Kadett verzweifelt mit feuerroten Renngurten aus dem D&W-Katalog aufmotzen versucht. Armer Irrer, möchte man sagen, und fast tut er einem ein wenig leid. Das wir uns mit unserer Sexualität genauso leid tun könnten, darüber denken wir lieber nicht nach. Über alles können wir reden und nachdenken, nur über unsere größten Lebenslügen sehen wir gerne stets großzügig hinweg. Zb, dass es uns an der Stärke fehlt, unsere Triebe zu kontrollieren statt uns von ihnen kontrollieren zu lassen.


Wie schade, wie wenig wir dieses infame Spielchen der Natur zu durchdringen imstande sind. Wenn wir begreifen könnten, welche schwerwiegenden, folgereichen Konsequenzen die Natur hinter dem Rücken für uns bereithält - wie würden wir uns entscheiden, wenn wir es könnten? Würden wir eine bessere Welt ohne den ganzen peinlichen und oberflächlichen Firlefanz (Schmuck, Kosmetik, Stöckelschuhe etc..) haben wollen, wenn wir dafür unseren Orgasmus hergeben müssten?




Ich stimme Mystic scientist zu: wir wären echt besser dran, wenn wir Wege zur Verfügung hätten, um unseren Sexualtrieb umzuwandeln. Wie es wohl wäre, wenn unser Leben nicht länger von der Arterhaltung dominiert wäre?

Geändert von Mephistoleinchen (21.01.2006 um 01:06 Uhr).
Mephistoleinchen ist offline  
Alt 21.01.2006, 04:29   #52
fiinix
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Standard nun ja

die die es nötig haben sich mit lockmitteln aufzupeppen sind eh alles hohle fritten und haben von menschlicher erotik keine ahnung, denn die hat viel mit humor zutun und humor wiederrum mit intellegenz
und dass der mann mit seinem "trieb" "gestraft" ist, halte ich für ein seit jahrtausenden anerzogenes gerücht... ich sehe keinen unterschied zwischen weiblichem und männlichem lust(igem) trieb
und wenn man(n)es nicht mehr aushält oder sonstige lustvolle vorstellungen ihn quälen... ich sach mal so, man sollte alles mal ausprobiert haben im leben:
geht innen puff schnappt euch n paar geile schnallen und vögelt euch mal so richtig die seele aus dem leib... danach hat man sich wieder beruhigt und hat den kopf wieder frei für andere sachen, denn es gibt ja noch soooo viel andere geile dinge im leben vielleicht mal n baum pflanzen, ein kind in die welt setzen oder einfach mal ein buch schreiben
oder alle drei zusammen
fiinix ist offline  
Alt 21.01.2006, 04:50   #53
Mephistoleinchen
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Standard

Zitat:
Zitat von fiinix
die die es nötig haben sich mit lockmitteln aufzupeppen sind eh alles hohle fritten und haben von menschlicher erotik keine ahnung, denn die hat viel mit humor zutun und humor wiederrum mit intellegenz
und dass der mann mit seinem "trieb" "gestraft" ist, halte ich für ein seit jahrtausenden anerzogenes gerücht... ich sehe keinen unterschied zwischen weiblichem und männlichem lust(igem) trieb
und wenn man(n)es nicht mehr aushält oder sonstige lustvolle vorstellungen ihn quälen... ich sach mal so, man sollte alles mal ausprobiert haben im leben:
geht innen puff schnappt euch n paar geile schnallen und vögelt euch mal so richtig die seele aus dem leib... danach hat man sich wieder beruhigt und hat den kopf wieder frei für andere sachen, denn es gibt ja noch soooo viel andere geile dinge im leben vielleicht mal n baum pflanzen, ein kind in die welt setzen oder einfach mal ein buch schreiben
oder alle drei zusammen
Na, das ist ja sehr humorvoll: in den Puff gehen und sich "die Seele aus dem Leib vögeln".
Ein ausgesprochener Brüller sozusagen!



Ich jedenfalls habe keinen Bock, mich auf das schäbige Niveau eines rammdösigen, hormonregierten Karnickels reduzieren zu lassen. Und Mystic scientist offenbar auch nicht.


Das hat nichts mit Askese o.ä. zu tun. Es geht lediglich um Selbststeuerung, quasi um Autonomie und Selbstbestimmung. Und nicht darum, sich "die Seele aus dem Leib zu vögeln". Insofern verstehe ich Deinen Rat auch nicht. [COLOR="DarkRed"]Übertragen auf das Beispiel eines Alkoholikers, der seine Abhänigkeit als Ursache für seine desolate Situation erkannt hat, würde Dein Rat an ihn lauten, sich mal so richtig zu besaufen.[/COLOR]

Ich will ja keinen angiften, aber ich finde das weder "geistreich" noch "intelligent " noch "humorvoll". Und mit Erotik hat es schon gar nichts zu tun.

Geändert von Mephistoleinchen (21.01.2006 um 05:04 Uhr).
Mephistoleinchen ist offline  
Alt 21.01.2006, 12:20   #54
Lachlan
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Standard

Zitat:
Zitat von fiinix
und wenn man(n)es nicht mehr aushält oder sonstige lustvolle vorstellungen ihn quälen... ich sach mal so, man sollte alles mal ausprobiert haben im leben:
geht innen puff schnappt euch n paar geile schnallen und vögelt euch mal so richtig die seele aus dem leib... danach hat man sich wieder beruhigt und hat den kopf wieder frei für andere sachen, denn es gibt ja noch soooo viel andere geile dinge im leben vielleicht mal n baum pflanzen, ein kind in die welt setzen oder einfach mal ein buch schreiben
oder alle drei zusammen
Hallo wo kommst du denn her???? . Also ich verstehe dich genau so wenig wie Mephistoleinchen, zu dem was hat das genau mit dem Thema zu tun?. Sind das etwa deine eigene Erfahrungen oder wie sieht's aus?

Lachlan
Lachlan ist offline  
Alt 21.01.2006, 13:49   #55
Tanael
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Drogen machen kaputt
Autos tunen kostet Geld
Sex macht spaß

Wo ist das Problem, wenn man nach etwas süchtig ist, was einen nicht zerstört? Glücksmaximierung ist jetzt also eine zu vermeidende Droge?
Modernes "Ich will um jeden preis geil aussehen"-Getue hat nichts mit Sexualität ansich zu tun, also vermische hier mal keine Aspekte..
__________________
No stillness out here - a dream
Here where the moon rules - a dream
I hate this wood
Where there is no danger
Tanael ist offline  
Alt 21.01.2006, 21:15   #56
fiinix
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eher verstehe ich das problem des themenstellers nicht
und das wollte ich damit ausdrücken... wenn man keine ahnung von erotik und sex hat sollte man nicht versuchen sie "umzuwandeln"
und sorry, so wie über "knackige mädels rumgegrübelt" ()wird, kann man einfach null plan vonner materie haben
enthaltsamkeit übt sich nur erfolgreich in dingen die man kennt
alles andere ist absolut kein spirituelles voranschreiten sondern zwanghafte unterdrückung und davon wird man krank!!
es sei denn du gehst vielleicht abends brav in den keller und gibst dir´n bisschen die neunschwänzige katze oder so ...viel spaß!
ich mein´s nur gut und lebt erstmal, habt spaß
wenn ihr schrumpelig seid werdet ihr´s bereuen und den frust an anderen auslassen... es sei denn ihr seid´s schon
fiinix ist offline  
Alt 23.01.2006, 00:06   #57
mystic scientist
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Zitat:
Zitat von fiinix
eher verstehe ich das problem des themenstellers nicht
und das wollte ich damit ausdrücken... wenn man keine ahnung von erotik und sex hat sollte man nicht versuchen sie "umzuwandeln"
Nun, ein solches Urteil von dem zu fällen, was ich bis jetzt geschrieben habe, finde ich etwas voreilig. Was bedeutet überhaupt, Ahnung von Erotik, zu haben? Schlussendlich ist doch alles relativ. Wir Menschen glauben alles zu wissen, machen uns ein triviales Bild der Realität, aber in Wirklichkeit sind wir zu klein für die ganze Wahrheit.

Mit der Sexualität sehe ich es in der Zwischenzeit auch lockerer. Ich versuche halt das beste draus zu machen. Versuche meine Chancen bei den Frauen zu erhöhen. Vom Aussehen ist das ja überhaupt kein Problem, aber ich bin leider schüchtern und neige zur Anspannung. Bekanntlich stehen Mädels ja auf supergelassene, charismatische Typen, egal wie die aussehen. Ich kann auch prima charismatisch und all das Zeug sein, eben wenn ich entspannt bin und mich sicher fühle. Manchmal verstehe ich nicht, was die Frauen wirklich wollen, um einen Mann toll zu finden. Ein Freund von mir ist 25 und hat noch nie eine Freundin gehabt. Für ihn ist Sexualtrieb eher eine Qual als eine Wahl. Er kann ja mit niemandem schlafen. Das liegt sicher an seiner verklemmtheit. Naja, ich könnt noch stundenlang drüber schreiben.

Mittlerweile habe ich meine Notwendigkeit zur täglichen Selbstbefriedigung halbwegs akzeptiert, doch trenne ich das strikte von meiner spirituellen Praxis, so als hätte ich zwei Identitäten. Wahrscheinlich sind wir alle während Lebzeiten (oder zumindest im primitiven Alltagsbewusstsein) der Menschlichkeit unterworfen. Ich frage mich, ob es den magischen Menschen überhaupt geben kann.


Zitat:
Zitat von Tanael
Drogen machen kaputt
Autos tunen kostet Geld
Sex macht spaß
Sex macht spass........das ist relativ..................eben zu zweit, aber nicht alleine. Sex kann auch für Ärger sorgen. Was ist mit Fremdgehen, Eifersucht, Vergewaltigungen, Eifersucht, Frust, Komplexe, Abtreibungen und all dem Zeug?

Mir macht Sex spass, wenn ich in einer guten Beziehung bin. Aber ich bin ja die meiste Zeit Single..........Und auch in einer Beziehung kann Sex nicht nur Segen bringen. Vielleicht kann ja durch den Sex auch die spirituelle Liebe etwas verloren gehen und die Lust tritt in den Vordergrund.


Als Frau ist es sicher schwer nachvollziehbar, wie stark der männliche Sexualtrieb ist, und wie er auch sehr bedrängend werden kann.

Ich hab schon Mädels gehört, die sich über die Jungs krass beschwert haben, von wegen "schwanzgesteuert" und "immer an das eine denken".

Aber die Natur hat alles so geschaffen. Die Welt wurde so erschaffen, dass Spannung entsteht. So etwa Ying-Yang-mässig. Positiv-Negativ.........das zeugt Spannung. Aus diesen Gesetzen ist daraus zu schliessen, dass Weltfrieden völlig unmöglich ist. Und da stellt sich die Frage


IST GOTT EIN PAZIFIST?


So, bin wohl noch etwas vom Thema abgewichen........so viel für heute


schlaft gut und träumt süss
mystic scientist ist offline  
Alt 23.01.2006, 00:29   #58
fiinix
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ja du hast recht, wer hat schon "ahnung" von erotik ...
wobei wenn man´s mal richtig wörtlich nimmt...
nee war echt blöd ausgedrückt von mir
find´s gut dass du´s lockerer siehst - drüber reden hilft immer
gutz nächtle
fiinix ist offline  

Alt 23.01.2006, 01:14   #59
Mephistoleinchen
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Zitat:
Zitat von mystic scientist
Mit der Sexualität sehe ich es in der Zwischenzeit auch lockerer. Ich versuche halt das beste draus zu machen. Versuche meine Chancen bei den Frauen zu erhöhen.
Buchtipp: Angriffziel: Frau (von C. Haase).
Nie wieder alleine nach Hause gehen, wenn man das nicht will.
Frauen sind ja so berechenbar...


Zitat:
Zitat von mystic scientist
Ein Freund von mir ist 25 und hat noch nie eine Freundin gehabt. Für ihn ist Sexualtrieb eher eine Qual als eine Wahl. Er kann ja mit niemandem schlafen.
Na, da fallen mir aber zig Partnerschaften in meinem Umfeld ein, wo auch nix mehr läuft im Bett. Was ist denn schlimmer: nix zum kopulieren haben oder von jemandem bewusst abgelehnt zu werden? Der Sexualtrieb hat das Zeug, um Menschen zu zerstören. Was eine Frau mit der Hand zwischen ihren Beinen verdecken kann hat schon ganze Königreiche untergehen lassen. Es ist höchste Zeit, einen realistischen Blick dafür zu bekommen, was es TATSÄCHLICH (!) heisst, ein sexuelles Wesen zu sein.

Zitat:
Zitat von mystic scientist
Mittlerweile habe ich meine Notwendigkeit zur täglichen Selbstbefriedigung halbwegs akzeptiert, doch trenne ich das strikte von meiner spirituellen Praxis, so als hätte ich zwei Identitäten.
Hab ich auch mal versucht. Har har.

Im Endeffekt lief es auf eine Lebenslüge hinaus, die mir im Laufe der Zeit dann völlig um die Ohren flog. Gut, das war ja eigentlich abzusehen - ich hatte schliesslich keine Probleme gelöst, sondern nur begraben. Und unter der Erde gärte und brodelte es weiter. Zum einen befriedigte die Selbstbefriedigung nicht wirklich, denn es war keine Aufregung da, keine Spannung, kein Spass. Ich kam mir einsam und verlassen vor und war nachher meistens traurig und antriebslos. Und während ich mir einredete, nun "endlich unabhängig" zu sein war ich in Wirklichkeit unterschwellig sauer auf "die Frauen", die mich ablehnten und mich "keines Blickes würdigten". Als Weiteres begann sich mein Frauenbild zu verzerren. Wenn ich mit einer Frau quatschte musste ich, ohne es zurückdrängen zu können, daran denken, dass auch diese Frau nicht mit mir ins Bett würde gehen wollen. Ich reduzierte Frauen also auf Bumsgelegenheiten, während ich mein geistiges Hamsterrad noch mehr in Schwung brachte. Am Ende machte ich mich bei fast allen Frauen zum Idi0ten und war seelisch völlig fertig.

Dem seelischen Zusammenbruch nahe schwor ich mir schliesslich eisern, ab sofort vollkommen mit dem Onanieren aufzuhören: "Es oder Ich!" Ich war wütend, nein: Zornentbrannt! Und wenn es mich "überkam", dann wandte sich meine Wut gegen diesen Trieb und spülte ihn aus meinen Gedanken hinaus. So wie man in der Wut eine Vase zerschmettert, so zerbröselte es meine Erregungen im Strudel der gebündelten Wut. Ah! Herrlich, wieviel Energie man aus seiner Wut schöpfen kann!

Mein Aktionsplan blieb nicht ohne Erfolg: Mein Selbstwertgefühl stieg endlich wieder und erreichte sogar neue Höhepunkte. Ich konnte wieder ungezwungen mit Frauen reden und sogar dann cool bleiben, wenn sie mir zwinkernd Avancen machten (was immer häufiger vorkam). Ich musste nicht mehr zwanghaft ans Bumsen denken, und konnte beim Gespräch mit Frauen zuerst den Menschen suchen und ansprechen. Es war eine Wohltat, so frei und unbefangen sprechen zu können. Eine kleine Kriese entstand, als ich zum ersten Mal wieder richtigen Sex mit einer Frau hatte und es mich wieder in meine alten Gewohnheiten zu leiten schien. Ich studierte Kamasutra und versuchte eisern zu bleiben. Mit meiner neuen Freundin besprach ich meine Situation und sicherte mir ihre Unterstützung. Die Gespräche mit ihr haben mir wesentlich weiter geholfen, und auch für sie war es, denke ich, aufschlussreich und interessant, einem Mann so tief in die Karten (bzw.: in die Hose) schauen zu dürfen.

Und es ging alles gut - ich lernte, mit meinem Trieb umzugehen, so wie Kinder das Laufen lernen, und ich "lief" immer sicherer. So ist es bis heute geblieben, und inzwischen schaffe ich es auch auf anderen Gebieten, meinen "inneren Schweinehund" einen Maulkorb zu verpassen, wenn mir sein Gebelle auf den Keks geht. Ich muss ihn ja nicht umbringen - es ist schliesslich normal, das Hunde bellen. Aber das Herrchen bin ICH. Wenn ich heute nackte Damen sehe (beim Schwimmen, Sauna,..) und der Blick auf die hübsche Muschi fällt, dann wird heute genau diejenigespirituelle Ebene bei mir schützend aktiv, die Du, MS, gerade "auszulagern" versuchst.


Das mag sich nach einem kitschigen "Happy End" anhören.
Naja, das ist es ja auch.
Zum Glück!


Wie der Buddha sagte: "Wenn im Geist Gier vorhanden ist, dann wisse, dass Gier vorhanden ist. Wenn im Geist Hass vorhanden ist, dann wisse, dass Hass vorhanden ist."

Im Klartext: Ich mache mir klar, was da gerade mit mir passiert. Ich frage mich: "Was ist es, was mich da bewegt, und wohin bewegt es mich?" Und vor allem frage ich mich: "Will ich das?? Habe ich mich dafür entschieden??"
Wenn ich etwas nicht will, dann rufe ich mir den Trick der Natur nochmal vor Augen, der mich dies wollen lässt, rufe innerlich entschieden "NEIN!! ICH WILL DAS NICHT!!" und lasse die entstehende Wut für mich arbeiten.

Das bedeutet es, bewusst zu Leben. Ich kann mir nicht aussuchen, was mir passiert, aber ich kann mich immer frei entscheiden, wie ich darauf reagieren will. Das ist echte Freiheit - auch und gerade vom Sexualtrieb!


Zitat:
Zitat von mystic scientist
Wahrscheinlich sind wir alle während Lebzeiten (oder zumindest im primitiven Alltagsbewusstsein) der Menschlichkeit unterworfen.

Mehr oder weniger.
Niemand lehrt uns, mit unserer Menschlichkeit (die ja die Sexualität einschliesst) kritisch umzugehen. Und Sex ist die gesellschaftlich am weitesten anerkannte Droge.

Die Menschen sehen sich selber als "Creme de la creme" der Schöpfung, als "Krone der Schöpfung", die Gott persönlich "nach seinem Ebenbild" fertigte. Menschen sind so einfältig und arrogant dass sie nicht auf die Idee kommen, mal nach den Schattenseiten ihrer Menschlichkeit oder ihrer Sexualität zu fragen. Sie konsumieren Sex. Sie stecken in einer sexuellen Konsumspirale. Sie wollen ihn besser, öfter, heftiger, wilder, erotischer, seelischer.




[Textauszug aus "Kernholz des Bodhibaumes" (UNESCO-Buch, hsg. 1972)]


Es gibt eine Übung, die besonders für Laien geeignet ist, also für Menschen,
die nie im Orden waren und nie die Schriften studiert haben. Diese Übung ist
so einfach und klar, dass sie sogar für Menschen geeignet ist, die gar nicht
lesen können. Ihr Ziel ist jedoch das Gleiche wie das der anderen Übungen:
die suññata (siehe Glossar) aller Dinge zu erkennen. Mit dieser Methode versucht man herauszufinden, ob es etwas gibt, das es wert ist, zu haben oder zu sein. Jedermann sollte sich fragen, ob es etwas gibt, das wert wäre es zu haben, zu bekommen oder zu sein.

"Haben und bekommen" bezieht sich auf Silber und Gold, auf Reichtum,
Besitz, Prestige und Macht. Was davon ist es wert zu haben oder zu
bekommen? Zuersteinmal müssen wir die Worte "haben", "bekommen" und "sein" richtig verstehen. Diese Worte weisen direkt auf das Ergreifen und Festhalten hin. Etwas muss erst ergriffen werden, bevor wir es "unser" nennen. Wenn wir zum Beispiel so viele Diamanten und Juwelen anhäufen würden, dass sie einen ganzen Raum füllen, aber kein Festhalten vorhanden ist, kein Gefühl "Ich habe" oder "Ich bin der Besitzer", dann gäbe es kein "haben" oder "bekommen". Der Haufen wertvoller Steine würde einfach da sein, ohne gefühlsmässige Bedeutung. Wenn aber andererseits das "Ich"-Gefühl auftritt, das Gefühl "Mir gehören sie" oder "Ich habe sie zu meinem Eigentum gemacht", dann wäre das "haben" oder "bekommen". Bitte versteht diese Worte auf diese Weise.

Ich frage noch einmal, was ist es wert, es zu haben? Was gibt es, das es
wert wäre, es zu erlangen? ([COLOR="Blue"]Vielleicht ein erfülltes Sexualleben? [/COLOR] ) Was könnte man haben, das für seinen Besitzer
kein Leid verursachen würde? Jedes einzelne existierende Ding wird seinen
Besitzer verbrennen. Es wird ihn durchbohren, ihn umgarnen, ihn erdrosseln.
Sollte er anfangen zu haben oder zu sein, wird es ihn dominieren und
unterdrücken. Aber all das würde nicht geschehen, wenn er dem
Edelsteinhaufen gegenüber keine Empfindung des Habens entwickeln
würde. Das nennt man dann "Nicht-haben" und "Nicht-Bekommen". Obwohl
legale Besitzrechte und weltliche, soziale Konventionen eine bestimmte
Berechtigung haben, sollten wir uns im Innersten unseres Herzens nicht
dazu verleiten lassen, diese relativen Wahrheiten als absolut anzusehen.
Gibt es also irgend etwas, das nicht zu dukkha (Leid, Schmerz, Verzweiflung) wird, sobald es erlangt oder besessen wird?

Wenn das Gefühl des Habens auftritt, müssen wir nicht einmal in dem Raum
mit den Juwelen sein, wir könnten im Wald, in einem anderen Land, oder auf
der anderen Seite der Welt sein und unser Geist würde immer noch dukkha
erleben. Auch wenn Eure Kinder in einem fremden Land aufwachsen sollten,
werdet Ihr immer noch schlaflose Nächte oder sogar einen
Nervenzusammenbruch erleiden, obwohl sie so weit weg sind, - falls Ihr
immer noch an "Ich" und "Mein" festhaltet.

Nicht wert zu sein

Mit dem "Sein" ist es sogar noch leichter. Überlegt doch einmal, was man
sein könnte, das nicht dukkha wäre. Ist es wert, ein Mensch, ein Tier, ein
Millionär, ein Bettler, ein König, ein Bürger, ein Himmelswesen zu sein? Dies
ist ein grundlegender Punkt und kann gut als eine Formel für die Reflektion
dienen. "Was gibt es, das man sein könnte, das nicht dukkha wäre?"
Das Wort "Sein" bezieht sich genau wie die Worte "haben" und "bekommen"
nur auf das Sein, das von upa-da-na begleitet ist: also Sein, das das Ergreifen und Festhalten des "Ich bin"-Gefühls mit einschliesst.

Gebiert beispielsweise eine Frau ein Kind, so ist natürlich die Gebärende die
Mutter und das Geborene das Kind. Auf geistiger Ebene jedoch wird sie
keine Mutter sein, wenn sie sich nicht in verblendeter Weise an diese
Vorstellung klammert. Dass Menschen es trotzdem tun, liegt an den
animalischen Instinkten. Tiere fühlen sich einfach als Mutterhuhn,
Mutterhund oder Mutterkuh. Sie fühlen sich als Mütter und lieben natürlich
ihre Jungen. Sie müssen diese Gefühle nicht erzeugen, erzwingen oder
hervorrufen. Das sind einfach Instinkte, die für Tiere natürlich sind. Um aber
die Ebene der Achtsamkeit und der Weisheit zu erreichen, müssen wir schon
mehr als das tun. Man muss wissen, wie man das Ergreifen und Festhalten,
das aus solchem Nicht-Wissen entsteht, zerstören kann.

Jetzt werden manche denken: "Wie grausam und herzlos, uns nicht zu
erlauben, uns als Mütter zu fühlen! Lässt du uns unsere Kinder denn nicht
lieben?" Bitte passt hier genau auf. Das ist überhaupt nicht gemeint. Es ist
möglich, eine Mutter zu sein und die Pflichten einer Mutter zu erfüllen mit
sati-pañña (Glossar!). Es ist nicht nötig, mit Begehren und Anhaften zu handeln, das jede nur denkbare Art von dukkha herbeiführt. Mit dukkha werden die Tränen fliessen, das Herz wird trocken und ängstlich sein und es wird keine Freude geben. Dieses Leid ist tatsächlich der Preis, den man zahlt, wenn man nicht weiss, wie man eine Mutter auf die Art ist, die im Einklang mit dem Dhamma steht. Das ist das dukkha der "Mütter".

Ist man eine Mutter, hat man notgedrungen das dukkha einer Mutter. Ist man
ein Kind, hat man notgedrungen das dukkha eines Kindes. Ist man ein Vater,
hat man notgedrungen das dukkha eines Vaters. Fragt Euch selbst: "Ist es
ein Vergnügen, eine Mutter zu sein?" "Macht es Spass, ein Vater zu sein?"
Diejenigen unter Euch, die alt genug sind, um die Elternschaft schon erlebt
zu haben, denkt darüber nach, wie es ist. Wie werdet Ihr antworten? Auch
wenn Ihr es nicht geradeheraus sagt, so wird doch wahrscheinlich jeder von
Euch insgeheim den Kopf zu diesen Fragen schütteln. Das ist etwas, das Ihr
studieren solltet. Ruft Euch das regelmässig und natürlich ins Bewusstsein,
in den Zeiten, da der Geist nicht mit Empfindungsreaktionen auf
Sinneskontakte beschäftigt ist.

Ist es ein Vergnügen, ein Ehemann zu sein? Macht es Spass, eine Ehefrau
zu sein? Denkt selbst darüber nach. Diejenigen, die schon voll ausgekostet
haben, was es heisst Ehefrau oder Ehemann zu sein, werden alle ihre Köpfe
schütteln.

Ist es erfreulich, weiblich zu sein? Ist es ein Vergnügen, ein Mann zu sein?
Wenn sich Eure Achtsamkeit und Weisheit Schritt für Schritt entwickelt und
sich zunehmend verfeinert, werdet Ihr alle Eure Köpfe schütteln. Weiblich zu
sein, bedeutet das dukkha einer Frau zu haben. Männlich zu sein, bedeutet
das dukkha eines Mannes zu haben. Ist es vergnüglich, ein Kind zu sein? Macht es Spass, ein Erwachsener zu sein? Kinder werden wahrscheinlich sagen: "Ja, es macht Spass." Wir, die wir nun Erwachsene sind und alt genug, sollten zurückblicken und uns fragen: War es wirklich ein Vergnügen?" Kinder haben das dukkha von Kindern, und Erwachsene das dukkha von Erwachsenen, solange Ergreifen und Festhalten vorhanden ist.


Diese Fragen ermöglichen ein Mass der Achtsamkeit und Weisheit einer
Person. An der Antwort auf sie kann man erkennen, wie richtig und
vollständig Ergreifen und Festhalten erkannt wurde.

Was ist besser, etwas zu sein, das ein Gegenteil hat, oder ist es besser, gar
nichts zu sein? Eine gewöhnliche Person zu sein, ein Höllenwesen zu sein,
ist das von Wert? Ist es wert, ein Mensch zu sein? Ist es wert, ein Tier zu sein? Ist es wert, die Person zu sein, die du bist? Oder ist es wert, ein
Himmelswesen (deva) zu sein? Diejenigen, welche die schmerzlichen
Konsequenzen von Ergreifen und Festhalten gründlich gesehen haben,
werden wiederum nur mit dem Kopf schütteln, denn ist man ein Mensch,
muss man das dukkha eines Menschen ertragen und ist man ein deva, muss
man das dukhha eines deva ertragen. Sind wir jedoch leer, und halten uns
selbst nicht für irgend etwas, dann sind wir weder ein Mensch noch ein deva
und das entsprechende dukkha ist nicht vorhanden. Ist es ein Vergnügen der
Triebkraft von Ergreifen und Festhalten folgen zu müssen? Wer die Wahrheit
erkannt hat, wird den Kopf schütteln.

Wieder für dumm verkauft

Um es noch klarer zu machen: Ist es wert, ein guter Mensch zu sein? Ist es
wert, ein schlechter Mensch zu sein? Wenn wir fragen, wer ein guter
Mensch sein will, wird man wohl einen ganzen Wald erhobener Hände zu
sehen bekommen. Diese Leute haben noch nicht erkannt, dass das
Anhaften daran, ein guter Mensch zu sein bedeutet, die Art dukkha eines
guten Menschen zu bekommen, genauso wie ein schlechter Mensch das
dukkha erfahren wird, das einem schlechten Menschen entspricht. Solange
"Sein" ergriffen und festgehalten wird, gibt es überhaupt kein Glück. Das ist
die Folge dieser oder jener Beschwernis, die dem Zustand des
entsprechenden "Seins" innewohnt. Bei einigen Formen zeigt sich dukkha
nicht so offensichtlich, weil Vergnügungen und Ablenkungen es überdecken.
Nichtsdestotrotz müssen wir, gerade weil wir uns von diesen Ablenkungen
und Vergnügungen für dumm verkaufen lassen, das dukkha des Habens,
Seins und Bekommens erleiden. Und sei es das dukkha des ambitionierten
oder aufgeregten Strebens, dies oder jenes sein zu wollen.
In Wahrheit werden wir von der Natur zum Narren gehalten, damit wir
dukkha auf uns nehmen. Ein offensichtliches Beispiel dafür ist das dukkha,
das aus der Arterhaltung und dem Gebären erwächst. Hier werden wir so für
dumm verkauft, dass sich Menschen freiwillig und voller Enthusiasmus dafür
zur Verfügung stellen. Wenn sie die Wahrheit selbst erkennen würden,
würden sie niemals auf dieses Täuschungsmanöver der Natur hereinfallen.
Denkt einmal darüber nach!

Noch ein bisschen klarer: Ist es wert, ein Glückspilz zu sein? Ist es wert, ein
Pechvogel zu sein? Die hastigen und wenig umsichtigen werden
wahrscheinlich sofort ihre Hände hochheben und behaupten, dass es extrem
angenehm ist, ein Glückspilz zu sein. Aber jene, die Glücksfälle wirklich
schon bewusst erfahren haben, werden ihre Köpfe schütteln. Ein Glückspilz
muss das dukkha von jemand erfahren, der daran anhaftet, Glück zu haben.
Auf genau die gleiche Weise muss auch der Pechvogel das dukkha erleiden,
das dem angemessen ist, der Pech nicht ertragen kann.

Um es noch klarer zu machen: Ist es wert ein glücklicher Mensch zu sein? Ist
es wert ein unglücklicher Mensch zu sein? Ganz viele werden hier die Hände
heben, weil alle glücklich sein wollen. Andererseits werden jene den Kopf
schütteln, die das Glück, um das sich die anderen reissen, schon voll
ausgekostet haben. Sie wissen, dass der glückliche Mensch, das dukkha
des Glücks ertragen muss. Es mag sein, dass Ihr das nicht versteht, also
lasst es mich wiederholen: Menschen, die glücklich sind, müssen das
dukkha glücklicher Leute ertragen. Ihr solltet bemerkt haben, dass weltliche
Menschen bestimmte Annahmen und Konventionen in Bezug auf das
Glücklichsein erstellt haben und daran anhaften. Jemand, der Geld, Macht,
Einfluss und Reichtum besitzt und alle sinnlichen Freuden geniessen kann,
gilt als glücklicher Mensch. Aber wenn wir genau hinsehen, werden wir
bemerken, dass es auch eine Art von dukkha gibt, die glücklichen Menschen
zugeordnet ist. In ihrem Glück stecken verborgene "Gräten".
Und sogar in den subtileren Formen des Glücks, die durch Konzentration
(sama-dhi), die meditativen "Errungenschaften" (sama- patti) und die
Vertiefungen (jha-nas) entstehen, stecken "Gräten". Wenn das Gefühl, "Ich
bin glücklich", im Geist aufsteigt, wird es sich zu einer Gräte im Fleisch
dieses Glücks verwandeln und uns im Hals stecken bleiben. Diejenigen,
welche das Glück der jha-nas und der Errungenschaften ergreifen und
festhalten wollen, werden entsprechend leiden.
Folgerichtig gibt es deshalb die Lehre des Zurückweisens der auf Formen
gerichteten Lust (ru-pa-ra-ga) sowie der auf Formloses gerichteten Lust (arupa-ra-ga).Hierbei handelt es sich um die ersten zwei der höheren Fesseln
(samyojana), die den Menschen daran hindern, ein Arahant zu werden.
Solange wir uns an der Vorstellung, dass wir glücklich sind, festhalten -
sogar wenn dieses Glück vom Ausüben des Dhamma herrührt - ist immer
noch eine feine Gräte vorhanden, die uns im Hals stecken bleibt und uns
daran hindert, das wahre Dhamma zu erkennen.

Nibba-na (Freiheit von jeder Empfindung als ein "Ich" und "Mein") als "mein Selbst" oder "mein Glück" zu ergreifen, ist unmöglich.
Man kann, wenn man so will, sagen, dass nibba-na das höchste Glück ist und
dann an der Vorstellung von nibba-na "Ich" und "Mein" festmachen. Man mag
sagen, "Ich besitze das Glück von nibba- na", oder "Ich habe nibba-na
erreicht". Aber das ist nur leeres Gerede. Tatsächlich, kann jemand, der
noch ergreift und festhält, nibba-na unmöglich verwirklichen. Wenn jemand
glaubt, dass er sich an nibba-na erfreut, kann es sich dabei nur um ein
"Falschgold"-nibba-na handeln. Es liegt nicht in der Natur des echten nibbana,
dass man es in dieser Weise ergreifen könnte.
Wir jagen also vielen Arten des Glücks hinterher: dem Glück der Kindheit,
dem der Jugend, der Erwachsenen, der Älteren, der Mächtigen und
Einflussreichen, bis hin zu dem Glück ein deva zu sein oder meditative
Errungenschaften und Vertiefungen zu erlangen, solange bis wir das
erreichen, was wir für das höchste Glück halten. Aber wann immer wir auch
verblendeterweise glauben, "Ich bin glücklich", leiden wir entsprechend.
Diejenigen, welche die Wahrheit erkannt haben, sehen diese Tatsache. Die,
welche das nicht einsehen, sind in ständiger Aufregung; ambitioniert und
hungrig streben sie nach Reichtum, Macht und sinnlicher Befriedigung. Oder
sie streben auf einer höheren Ebene gierig nach meditativen Einsichten,
Vertiefungen und Errungenschaften. Manche treiben sich so hart an, dass
sie in Nervenheilanstalten landen. Das alleine zeigt schon die Gefahr des
Ergreifens und Festhaltens an Glück. Kleine Kinder werden das nicht
verstehen, aber die etwas älteren sollten das schon.

Geburt und Tod

Nun wollen wir uns einem anderen Gegensatzpaar zuwenden. Ist es ein
Vergnügen geboren zu sein? Ist es ein Vergnügen zu sterben? Sucht Euch
eins heraus. Was macht mehr Spass, geboren zu sein oder zu sterben? Ist
es wirklich der Mühe wert, eine geborene Person zu sein oder eine
gestorbene Person zu sein? Wenn wir Dhamma wirklich verstehen, werden
wir unseren Kopf schütteln; wir werden weder Geburt noch Tod wollen.
Gewöhnliche Menschen jedoch wollen nicht sterben. Sie wollen nur geboren
werden. Sie wollen Geburt ohne Tod, ja mehr noch, sie wollen ewiges
Leben. Oder wenn sie schon sterben müssen, wollen sie wenigstens
wiedergeboren werden. Das ist wirklich Ergreifen und Festhalten. Kurz
gesagt: der, der geboren wird, leidet auf eine Art und der, der stirbt, leidet
auf eine andere Art. Nur wenn es weder Geburt noch Tod gibt, wenn statt
dessen suññata- da ist, wird es ein Ende von dukkha geben.
Warum spielt Ihr nicht einmal mit diesen Gedanken, wenn Ihr liegt, sitzt oder
geht, also in den Momenten, wenn kein Sinnesobjekt Kontakt mit daraus
resultierenden Gefühlen verursacht. Oder, wenn Ihr Euch dabei ertappt,
etwas zu tun oder jemand zu sein, warum versucht Ihr nicht einmal auf die
Art zu denken, wie wir sie beschrieben haben?
Wenn Ihr es überdrüssig seid, erschöpft und niedergeschlagen, eine Mutter,
ein Vater oder etwas anderes zu sein, warum macht Ihr es Euch nie
bewusst, dass es kein Vergnügen ist? Wenn Ihr verstört und verärgert
darüber seid, ein Ehemann zu sein, eine Ehefrau zu sein, oder irgend etwas
von den Dingen zu sein, die ich erwähnt habe, warum fühlt Ihr dann nie, wie
absolut unangenehm das ist? Ihr findet das sogar noch toll, wenn es Euch
die Tränen aus den Augen treibt.
Es gilt noch ein letztes Paar anzusehen: Geburt und Nicht-Geburt. Wir
müssen genau untersuchen und darüber reflektieren, dass sowohl Geburt
als auch Nicht-Geburt zuviel Ärger bedeuten, denn weder das eine noch das
andere ist leer und frei. Wenn wir am Nicht-Geborenwerden festhalten, dann
ist auch dies Anhaften und nicht leer (suñña). Dieser Abschnitt, Geburt und
Nicht-Geburt, das letzte Gegensatzpaar, ist am schwersten zu verstehen und
am schwierigsten zu üben. Wir müssen weder Geburt wollen, noch Nicht-
Geburt. Durch Nicht-Ergreifen oder Nicht-Anhaften an ihnen tritt Leerheit auf.
Nachdem wir die ganze Zeit von Haben und Sein, von Nicht-Haben und
Nicht-Sein gesprochen haben, kommen wir nun zu Geburt und Nicht-Geburt.
Fast augenblicklich ergreifen wir Nicht-Geburt. Deshalb muss im letzten
Schritt unsere Übung zu dem Punkt gelangen, an dem sich unser Wissen
über das Nicht-Geborenwerden auflöst, ohne zu einem Objekt des
Ergreifens und Festhaltens zu werden. Dann wird wahre suññata- offenbar, in
der es weder Geburt noch Nicht-Geburt gibt, oder anders gesagt, in der es
wahre Nicht-Geburt gibt: das rückstandlose Erlöschen.
Man könnte meinen, dass es sich hier um Haarspalterei handelt, aber die
Bedeutung ist unzweifelhaft. Es gibt einen eindeutigen Unterschied zwischen
echter und falscher Nicht-Geburt. Also haltet Euch nicht an der Vorstellung
fest, dass nibba-na Nicht-Geburt ist und es auf diese oder jene Weise
seltsam und wunderbar ist. Und haftet nicht an den Zyklen von Geburt und
Tod, als wären sie ein volles Mass an spasserfüllten Geburten. Damit es suññata- und echte Nicht-Geburt geben kann, darf kein Ergreifen oder Festhalten an der einen oder der anderen Seite vorhanden
sein. Die Übung zu normalen Zeiten muss durchgängig von dieser Art sein.
Man sollte auch die höhere Arbeit der Meditation (kammat.t.ha-na), die
Geistesentwicklung durch die Kraft der Konzentration (sama-dhi-bha-vana- )
und die zur Einsicht führende Kontemplation (vipassana- ) besonders
erwähnen. Diese drei Begriffe beziehen sich auf systematische Techniken
zum Verständnis der leidhaften Konsequenzen des Ergreifens und
Festhaltens. Auch diese Übungen fallen in die Kategorie der "normalen
Zeiten", besonders, da sie alle auf das frei sein von Anhaften hinauslaufen.
Solange wir noch am "Meditierenden" festhalten, ist es noch keine wirkliche
Meditation. Beim richtigen Meditieren ist der Geist jedoch nicht von den
Sinnesobjekten gestört. Also erlaubt Euch nicht, als "Meditierender" geboren
zu werden und erkennt statt dessen die Leerheit der Meditation.[/quote]


Ergo: Meditieren geht über Onanieren !

Geändert von Mephistoleinchen (23.01.2006 um 02:10 Uhr).
Mephistoleinchen ist offline  
Alt 23.01.2006, 06:43   #60
Tanael
Sternenstaub
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 09.10.2005
Ort: nähe Freiburg
Beiträge: 1.017
Standard

Und morgen hören wir dann auf zu verallgemeinern und ich kann froh weiter onanieren ohne mir schreckliche Vorwürfe zu machen was ein schwacher Mensch ich doch bin.

Hört sich für mich nach Christen an, man fragt was simples und bekommt drei Seiten Antwort aber findet kein wirkliches Argument drin
__________________
No stillness out here - a dream
Here where the moon rules - a dream
I hate this wood
Where there is no danger
Tanael ist offline  
 



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