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| Sitten und Bräuche Sitten und Bräuche heidnischer Kulturen. z.B. Wie lebten die Kelten? Geburstage bei den Wikinger? etc. |
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#1 |
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Waldläufer
Geschlecht:
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: im rauhen Norden
Alter: 34
Beiträge: 320
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Ich grüße euch!
Wer kann mir interessante Bräuche rund ums Thema Sterben, Grablege, Grabpflege etc. aus seiner Gegend (oder aus anderen Gegenden...vornehmlich ländliche Räume) nennen? Ich will das Thema gar nicht zu sehr einschränken... eines nur: es geht mir nicht um Mythologisches, es sollten schon noch aktive Bräuche sein oder Sachen, die noch vom Hören-Sagen bekannt sind... auch solche Fragen wie: welche Formen von Grabmalen sind üblich (gewesen) etc. Sowas ist regional ja auch sehr verschieden... alles was dazu paßt eben... immer her damit. Dank euch schon mal |
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#2 |
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Hobbit auf Entdeckungstour
Geschlecht:
Registriert seit: 30.12.2006
Ort: Mannheim
Beiträge: 169
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Hallo Marian,
begraben unterm Weidenbaum..das ist in unserer Familie Tradition. Großmutter sagt immer, dort wohnen die guten Geister. Hab ich noch nie hinterfragt. Ich persönlich werd mir ein kuscheliges Plätzchen in einem Friedwald aussuchen, das wird ein Fest LG Mey |
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#3 |
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Spielmann
Geschlecht:
Registriert seit: 01.01.2007
Beiträge: 109
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Auch in meiner Fam. ist es Ursus, Grabbeigaben einzubetten. Danach findet eine große Party zu Ehren der Verstorbenen Person statt. Ich selbst trage 70 Tage lang etwas in Nachtblau und sei es nur ein Bändchen. Danach kümmern wir uns nur noch im Mindestmaß um die Grabstätte,da dort ja nur noch die Hülle liegt.
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#4 |
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holunderhexe
Geschlecht:
Registriert seit: 07.12.2004
Ort: wuppertal
Alter: 32
Beiträge: 2.130
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so wirkliche familientraditionen bei begräbnissen haben wir nicht. auf den friedhof und feddich.
dann allerdings starb meine mum und sie hatte sich schon zu lebzeiten ein grab auf einem friedwald gewünscht. den wunsch erfüllten wir ihr. jetzt schläft sie unter einer herrlichen 160 jahre alten rotbuche. ihr begräbnis konnten wir heidnisch gestalten, da ist der friedwald absolut offen für alles (man muß sich nur an die regeln halten, aber die kann man ja erfragen). lg, amala
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~ Nur zu reden, macht uns stumm ~ ~ Die Zeit ist reif für alte Wege ~ Amalas Heimat: hexendiele.de Amalas Onlineshop: hexereibedarf.de |
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#5 |
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Spielmann
Geschlecht:
Registriert seit: 01.01.2007
Beiträge: 109
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Womit mir gerade klar geworden ist,wo sie meine Körper hinlegen sollen.
Ab in den Friedwald. Irgentwo am Rand zu einer tollen Eibe. Das hört sich ja richtig klasse an.
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#6 |
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Hobbyork und Sprachpurist
Geschlecht:
Registriert seit: 25.05.2006
Ort: 86152
Alter: 26
Beiträge: 393
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hm, wir haben in meiner Familie keine direkten Bräuche...was ich aber einen interessanten Gedanken finde, den ich bisher bei jedem Todesfall praktiziert habe...einen Brief an den Toten zu schreiben, mit allem was man gerade fühlt und dem Toten noch sagen wollte. und diesen dann aufs Grab zu legen oder zu verbrennen...das hilft, Abschied zu nehmen...
@ Post nr 2: Ursus heisst Bär...ich glaub du meinst Usus
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wer Tippfehler findet darf sie behalten, wer 100 zusammen bekommt wird von mir aufn Bier eingeladen ;-) |
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#7 |
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Spielmann
Geschlecht:
Registriert seit: 01.01.2007
Beiträge: 109
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*OT-mode on* @Schwertglanz: Danke für die Brichtigung. Ich bin einfach ein Räschtschraipgiegannd *OT-mode off*
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Geschlecht:
Registriert seit: 21.09.2005
Ort: Peine Nds; Rüsselsheim HE oder was der Himmel wo
Alter: 51
Beiträge: 1.604
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Hi,
bei uns in der Familie etwas unterschiedlich. Beide Großeltern väterlicherseits ganz ordentlich in einem Stück im Sarg auf dem Friedhof inkl. der ganzen Pflegerei. Wenn das Mandat ausgelaufen ist, wird eingeebnet. Schwiegervater liegt als Asche in Urne unter dem grünen Rasen. Vater liegt mit seefester Urne vor Cuxhafen und zählt sie Schiffe meine Mutter möchte verbrannt mit Urne unter den grünen Rasen. mir ist es völlig egal, was dann angesagt ist. Irgendwas pflegeleichtes was nix kostet. Wie Thoson sagte, es ist nur die Hülle. ich grüße euch Jürgen
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Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit. Alles was was ist, schmeiß ich auf den Mist; alles was was war, spül ich gleich durchs Pissoir, alles was nichts werden kann, fange ich noch heute an (Peter Rühmkorff) |
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#9 |
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Waldläufer
Geschlecht:
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: im rauhen Norden
Alter: 34
Beiträge: 320
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Ja, Friedwälder sind toll... in diese Richtung liebäugle ich auch. Am liebsten allerdings ein selbstgewählter Baum außerhalb eines solchen...
aber zurück zum Thema: ich möchte nochmal direkt nachfragen: es geht mir vor allem, um Riten, die bei Euch in der Region existier(t)en. Ich nenn mal ein Beispiel: auf der HI Usedom bspw gibt es in vielen Dorfkirchen kleine Tafeln an der Wand, auf denen getrocknete geflochtene Blumenkränze liegen. Soweit ich das in Erfahrung gebracht habe, sind das Kränze, welche man den jungen Frauen, welche unverheiratet waren, auf den Kopf legte und dann eben, bevor der Sarg geschlossen wurde, abnahm und in die Kirche hängte. |
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#10 |
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Ritter des Nordens
Geschlecht:
Registriert seit: 25.07.2006
Ort: Schatthausen, BW
Alter: 23
Beiträge: 1.871
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Nun... In meiner Familie isses Brauch, sich einäschern zu lassen...
Die Urne mit der Asche wird dann in unser Familiengrab in Erkrath gebracht und dort beigesetzt... Naja... Meine Mum möchte zwar auch eingeäschert werden, aber ihre Asche soll, nach buddhistischer Tradition in die vier Windrichtungen vestreut werden... Und ich bevorzuge die phatalphystische... Auf einen Haufen von Holzscheits, gehäuft zu einer Tischform (eben mit Fläche oben) und dann mein Körper drauf und anzünden...
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Hear the srceam of Cruel... See the hordes of the Evil... That why I've became a Warrior of Heart... Guard the one you like, defend the one you love... |
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#11 |
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Bean chatha
Geschlecht:
Registriert seit: 24.07.2005
Ort: Stockholm
Alter: 36
Beiträge: 1.266
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hier ist es teilweise noch ueblich, dem verstorbenen Haare abzuschneiden und diese zu einem Bild zu verflechten. Das sind sehr filigrane arbeiten und die werden hinter Glas dann bei den Hinterbliebenen aufbewahrt.
Meine "schwiegeroma" hat zb von ihrem verstobenen Mann eine Art kleinen Lebensbaum geflochten . Der hängt jetzt bei ihr im Schlafzimmer an der Wand.
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Wir sind die Guten, nicht die Netten
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#12 |
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Rumpelwicht
Geschlecht:
Registriert seit: 12.11.2006
Ort: Bamberg
Alter: 30
Beiträge: 16
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Ich besuche dieses Semester ein Blockseminar zum Thema "Vita Brevis" - Sterben und Tod in der Andragogik. Hier hat in einer Sitzung ein Kommilitone ein Referat über Bestattungsriten und Friedhofskultur gehalten. Er ging unter anderem Kurz auf den Islam und die Aboriginies ein sowie die Arten der Bestattung. Auf seinem Handout sind Internetquellen angegeben. Falls Interesse daran besteht, einfach Bescheid sagen (das sind recht viele und ich weiß nicht ob es okay ist wenn ich alle hier reinstelle - hab sie selbst nicht angeschaut).
Viele Grüße, Hunnuli |
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#13 |
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Waldläufer
Geschlecht:
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: im rauhen Norden
Alter: 34
Beiträge: 320
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hunnuli:
also zu deinem seminar besteht unbedingt interesse - immer her damit Kaj: sowas hab ich gesucht |
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#14 |
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Bean chatha
Geschlecht:
Registriert seit: 24.07.2005
Ort: Stockholm
Alter: 36
Beiträge: 1.266
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Norwegen - da weiss ich es nur von der Kuestenregion (sued westen) und Schweden - Dalarna, Småland und Skåne
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Wir sind die Guten, nicht die Netten
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#15 |
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Rumpelwicht
Geschlecht:
Registriert seit: 12.11.2006
Ort: Bamberg
Alter: 30
Beiträge: 16
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@marian
eine konkrete Literaturliste gibt es leider keine, nur Internetquellen *nachgeschaut hab*. E-mail an Dich ist bereits unterwegs, da steht alles wichtige drin Viele Grüße, Hunnuli |
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#16 |
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Waldläufer
Geschlecht:
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: im rauhen Norden
Alter: 34
Beiträge: 320
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Danke euch 2en !
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#17 |
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Benutzer
Geschlecht:
Registriert seit: 13.07.2006
Ort: Mittelhessen
Alter: 24
Beiträge: 99
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Also das mit den geflochtenen Haaren gab es wohl früher bei mir in de Region auch. En andere hier üblicher Brauch war es wohl de totn bei ihrer Aufbahrung eine sogenannte Totenkrone aufs Haupt zu setzen um den jeweiligen Toten würdevoller aussehn zu lassen. Das Ding existiert auch noch, is aber net mehr in Gebrauch.
An sonsten kann ich nur sagen das es hier relativ häufig vorkommt eines der Lieblingslieder des Toten noch mal bei der Beerdigung bze Einäscherung zu spielen (bei mir währen wohl einige sehr geschockt hehe...) Was mich selbst betrifft so mach ich mir noch gar keine Gedanken wie ich das gerne mal hätte. Sicherlich könnte ich jeden Moment tot umfallen, aber in der Regel sollte das schon noch en Moment dauern und bis dahin lässt die deutsche Gesetzgebung vllt auch mehr zu. |
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#18 |
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Waldläufer
Geschlecht:
Registriert seit: 04.03.2005
Ort: im rauhen Norden
Alter: 34
Beiträge: 320
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orvin,
ist das EINE krone, die in der kirche (oder wo auch immer) aufbewahrt wird und jedem aufgesetzt wird? weißt du, aus welchen material diese gefertigt ist? und auch an dich die frage: welche region genau ist das? danke schon mal. |
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#19 |
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voller tatendrang
Geschlecht:
Registriert seit: 03.09.2005
Ort: Hannover
Alter: 42
Beiträge: 800
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also in meiner familie war und ist es üblich, in nem sarg auf dem friedhof (familiengrad) beigesetzt zu werden ...
ich werd da wohl ne ausnahme darstellen ... mein opa hatte seebestattung .... rituale / tradition ... hm ... also, wenn ich mich recht erinnere, befestigen wir an den gerahmten fotos von den verstorbenen ein schwarzes band - so an der ecke .... teilweise werden auch an den fahrzeugen trauerflor angebracht ....
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Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf Deine Worte denn sie werden Handlungen, achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten, achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter, achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal! |
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#20 |
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auf der Tenne
Geschlecht:
Registriert seit: 07.11.2006
Ort: Stuttgart
Alter: 40
Beiträge: 175
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Da habe ich einen Beitrag für Dich, in wie fern er Dein Interesse findet muß sich zeigen.
Zitat: Totenbretter Vor allem im Bayr. Wald und in den Alpen stößt man gelegentlich noch auf sogenannte Totenbretter. Sie stammen aus einer Zeit, als es noch keine Leichenhallen gab. Damals war es vielerorts Brauch, die Verstorbenen bis zur Beerdigung in ihren Haus aufzubahren. Sie lagen dann drei Tage auf einen Brett, das nach der Beerdigung oft ein Denkmal für die Totenverehrung wurde. Die Hinterbliebenen ließen dieses Brett kuntvoll formen und die Lebensdaten des Verstorbenen sowie Verse über dessen Persönlichkeit einschnitzen. Zitat ende. Persönliche Anmerkung: Was man hier nicht lesen kann ist, daß selbst heitzutage dieser Brauch noch ausgeübt wird. Die "Totenbretter" werden in der Regel an makante Orte aufgestellt, zB. an Feldkreuzen, Straßengablungen. Es ist sehr selten das Die Totenbretter am Haus aufgestellt werden. |
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